Tram auf Tieflader

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M73
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Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 13.10.2009 10:15

Gestern Abend bin ich am Betriebshof in München-Steinhausen vorbei gekommen. Dort war in einer dunklen Ecke eine Tram (Ich würde sagen ein R2.2) auf einem Tieflader zu sehen.
Es war nicht zu erkennen, ob er frisch gekommen ist oder sich auf den Weg aus der Landeshauptstadt macht.

Vermißt vielleicht jemand einen Leihwagen aus München oder erwartet einer einen?
Könnte auch vielleicht mit den bevorstehenden HU´s und der damit geplanten Umbauten zu tun haben.

Vielleicht war's auch ein Havarist, da gestern auch die Strecke nach Grünwald einige Stunden wegen Oberleitungsschaden gesperrt war.

Keine Ahnung….
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koneggS
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von koneggS » 17.10.2009 19:02

Leipzig. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) haben mit ihrer Tochter Iftec einen Großauftrag aus München an Land gezogen. Die Instandhaltungsfirma wird 50 Straßenbahnen der Bayernmetropole komplett modernisieren. Der mit zehn Millionen Euro bislang größte Fremdauftrag erhalte bei der Leipziger Firma Arbeitsplätze, sagt Iftec-Geschäftsführer Bernd Bleck der Leipziger Volkszeitung (Wochenendausgabe). Die LVB-Tochter beschäftigt 480 Mitarbeiter.

Das erste Fahrzeug aus München ist bereits auf dem Werksgelände in Leipzig-Heiterblick eingetroffen. „Es gibt eine Design-Studie, nach der wir den Straßenbahnzug vom Typ GT 6 nun komplett entkernen und neu gestalten“, so Bleck. Die Abkürzung stehe für sechsachsigen Gelenktriebwagen. Im Inneren werde nichts mehr an den jetzigen Zustand erinnern. Der Wagen erhalte einen neuen Fußboden, neue Seiten- und Deckenverkleidungen, Haltestangen sowie moderne Sitze. Zudem wird der Türbereich behindertengerecht umgestaltet, eine Videoüberwachung installiert und die Fahrerkabine vom übrigen Wagen abgetrennt und separat mit Klimaanlage ausgestattet. Insgesamt habe der Auftrag ein Volumen von 16 Millionen Euro. Sechs Millionen verblieben bei dem Düsseldorfer Unternehmen Vossloh Kiepe – mit dem renommierten Hersteller von elektrischen Fahrzeugkomponenten arbeiten die Leipziger seit geraumer Zeit zusammen.

Andreas Dunte, Leipziger Volkszeitung
Gerade bei DSO gefunden ;-)
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Sithis
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Sithis » 17.10.2009 19:47

Na toll, also kann man davon ausgehen, daß die Wagen auch die Leipziger Arschfolter-Sitze erhalten werden, die schon im Leoliner oder dem NGT8 herumfahren :roll: .
Und was ist am Eingang nicht behindertengerecht?
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M73
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 19.10.2009 08:54

Und was ist am Eingang nicht behindertengerecht?
Da geht es wahrscheinlich nicht um die erste Türe, sondern um die hinteren Einstiege - Es wurde des öffteres bemängelt, daß der Eingangsbereich kaum Möglichkeiten zum Festhalten hat und die Sitzplätze zum Teil einige Schritte weit weg sind. Ich denke, daß es darum geht.
Leipziger Arschfolter-Sitze
Hoffentlich sind die recht unbequem - das lassen sich die Münchner nicht lange bieten:
In einem Solaris wurden mal neue Sitze ausprobiert (auch noch "medienwirksam"). Diese Sitze waren so "bequem", daß die Platzkapazität sich schnell stark einschränkte. In den Bus kamen keine Fahrgäste mehr hinein, da alle standen, obwohl fast alle Sitze unbelegt waren. Dieses führte zu so starken Fahrplanproblemen, daß die MVG das Fahrzeug bereits eine Woche später wieder aus dem Liniendienst nahm. Zwei Monate später kam das Fahrzeug wieder zum Einsatz, allerdings mit angepaßten Sitzen.
Bin gespannt, ob die Sitze wirklich so "angenehm" sind wie schon öfters beschrieben.

Hauptgrund für eine Fremdvergabe wird sein, daß die R2.2 den heutigen Platzbedarf nicht "herbringen". Es sollen meines Wissens für bis zu 15 weiter Fahrgäste Platz geschaffen werden. Dann scheint an dem Gerücht was dran zu sein, daß der R2.2 bald Geschichte sein wird.
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Incentro » 19.10.2009 11:24

M73 hat geschrieben:Bin gespannt, ob die Sitze wirklich so "angenehm" sind wie schon öfters beschrieben.
In den Münchener R3.3 gibt es zu 50% Holzsitze - unbequemer können andere Sitze doch kaum sein ...
M73 hat geschrieben:Hauptgrund für eine Fremdvergabe wird sein, daß die R2.2 den heutigen Platzbedarf nicht "herbringen". Es sollen meines Wissens für bis zu 15 weiter Fahrgäste Platz geschaffen werden. Dann scheint an dem Gerücht was dran zu sein, daß der R2.2 bald Geschichte sein wird.
Heißt die Kiste nach einer Modernisierung denn nicht mehr R2.2? Um weitere Fahrgäste in einem Fahrzeug unterzubringen ohne es zu verlängern, bleibt einzig weniger Sitzplätze anzubieten. Viele Plätze kann man im GT6N jedoch nicht einsparen, da sich darunter ohnehin Kästen für Motor, Getriebe und Fahrwerk befinden ...

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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 19.10.2009 13:35

In den Münchener R3.3 gibt es zu 50% Holzsitze - unbequemer können andere Sitze doch kaum sein ...
Das stimmt so nicht! Die Holzschalensitze sind ergonomisch so geformt, daß sie die Hüfte und den Steiß entlasten sollen - in wie fern, hängt natürlich auch von der Körpergröße ab. Die Holzschalensitze sind für mein empfinden (und wenn man die Presse so durchliest, auch für viele andere) angenehmer, als so manche Billig-Polster-Sitze von den Dumping-Bus-Unternehmen, die für die MVG mit fahren.

Ich glaube mich erinnern zu können, daß hier im Forum jemand die P-Wagen-Holzsitze als "angenehm" bezeichnete...
Heißt die Kiste nach einer Modernisierung denn nicht mehr R2.2? Um weitere Fahrgäste in einem Fahrzeug unterzubringen ohne es zu verlängern, bleibt einzig weniger Sitzplätze anzubieten. Viele Plätze kann man im GT6N jedoch nicht einsparen, da sich darunter ohnehin Kästen für Motor, Getriebe und Fahrwerk befinden ...
In München steht der Buchstabe für die Familie der Fahrzeuge, die Zahl vor dem Punkt für die Wagenkastenausführung und die Zahl hinter dem Punkt für die Fahr- und Drehgestellausführung.

Wie man z.B. an der Benennung erkennen kann, hat man also von der Vorserie (R1.1) zur Hauptserie (R2.2) bei den R-Wagen sowohl den Wagenkasten geändert, als auch den Drehgestellaufbau.

Wenn der Wagen schon entkernt wird, könnte man eventuell die durch den technischen Fortschritt geschuldete Platzersparnis nutzen, um einige Kästen verschwinden bzw. schrumpfen zu lassen. Es wäre auch möglich, Stellen, an denen derzeit keine Sitze montiert sind, im Zuge der Umrüstung mit Sitze auszustatten.
Naja mal sehn was letztendlich wirklich gemacht wird.
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Sithis » 19.10.2009 16:58

Holzsitze: Also ich fand sie im R3.3 auch ganz bequem. Selbst auf dem Holzsitz gegenüber der Tür(neben dem Fahrkartenautomaten) rutschte man nicht sonderlich, gleichwohl der Sitz ja nicht in Fahrtrichtung zeigt.
Die P-Wagen-Sitze sind auch gut, generell finde ich Holzsitze keineswegs unbequem. Wer was anderes behauptet, hat wohl noch auf keinem Holzsitz gesessen. Da ich ja zum Teil auch mit Holzsitzen aufgewachsen bin(BR475 der Berliner S-Bahn), ist es eh nix Ungewohntes.

Leipziger Sitze: Die sind echt nicht der große Wurf, sag ich mal.
Hier ein Vorgeschmack, was die Münchener erwarten könnte. Insbesonders die schmalen Einzelsitze sind unbequem. Die bisherigen Polstersitze waren doch recht genehm.

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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von fahrmidda13 » 19.10.2009 22:50

Die P-Wagen-Sitze sind auch gut, generell finde ich Holzsitze keineswegs unbequem.
Sehr ähnliche Sitze kenne ich als "Alt-Darmstädter" noch gut aus den ST7/ST8/SB7 und kann mich diesem Eindruck nur anschließen. Objektiv gesehen sind (bzw. waren) diese Sitze bequemer als vieles, was einem im ÖPNV heute als "zeitgemäße Sitzgelegenheit" verkauft wird. Da denke ich nicht nur an das Leipziger Gestühl, sondern auch an die hauchdünn aufgepolsterten Schalen in manchen MAN NL/NG-Bussen und nicht zuletzt die Sitzbretter in den Quietschies, die längst nicht das halten, was sie vom optischen Eindruck her versprechen.
Das zeigt aber andererseits deutlich, wie leicht wir uns von Äußerlichkeiten täuschen lassen: kaum daß ein Sitz auch nur gepolstert aussieht, nehemen wir ihn bequemer an als einen, der seine Beschaffenheit preisgibt :wink: .
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Zwei Fuzzies stehen auf einer Signalbrücke.
"Weißt du", sagt der eine, "wenn ich hier oben stehe und den Zug knipse, fällt irgendwie alles von mir ab."
"Schön" sagt der andere. "Hauptsache, es fällt mir nicht in die Fotolinie."

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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Sithis » 19.10.2009 23:07

Das zeigt aber andererseits deutlich, wie leicht wir uns von Äußerlichkeiten täuschen lassen: kaum daß ein Sitz auch nur gepolstert aussieht, nehemen wir ihn bequemer an als einen, der seine Beschaffenheit preisgibt :wink: .
Ganz genau ;-) .

Wobei ich sagen muß, daß die "echten" Holzsitze von früher aber immer noch besser als die neueren sind. Nämlich aus dem Grund, daß sie eine rauhere Oberfläche haben. Somit hat man einfach eine bessere Haftung. Leider hat die MVG das nicht bedacht, als die die Holzsitze in den R3.3 und den U-Bahntriebwagen Typ C verbaute, so daß die Sitze nun zwar aus einem hellen hochglanzpoliertem Holz im "stylischen Edellook" sind, aber ergonomisch doch etwas benachteiligt.

Mal ganz abgesehen davon, daß hier ja eigentlich die R2.2(also GT6N) zur Debatte stehen, nicht die R3.3. Denn erstere besitzen keine Holzsitze, zweitere sollen ja wohl erstmal nicht saniert werden.

Zu neueren Sitzen sei noch angemerkt, daß ich mich oft zwangsläufig frage, welche Vorstellung die Gestalter denn von der menschlichen Anatomie haben. Entweder sind die Sitze gar seltsam gebogen oder zu steil, in beiden Fällen unbequem.


Diesen Abschnitt bitte nicht so ernstnehmen:

Man könnte natürlich argumentieren, daß Holzsitze einen weiteren elementaren Nachteil haben: Bedingt durch ihre glatte Oberfläche kann man dort schlechter unauffällig einen fahren lassen als auf Polstersitzen.
Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Klassenfahrt in Weimar, wo natürlich das essentielle Kulturprogramm auf dem Plan stand und die Mehrheit der Leute abends schon eher im Halbschlaf in gemeinsamer Runde den kurzen Vorträgen zu Goethe und Schiller lauschten. Auf einmal ertönte ein gewisses Geräusch, schön verstärkt durch den Typ Holzstuhl, auf dem wir alle saßen. Der Übeltäter war ausgerechnet einer der Lehrer. Jetzt waren alle wieder wach, allerdings war für die nächsten 10 Minuten erstmal nicht an große Dichter zu denken, da ausnahmslos alle einen Lachkrampf hatten :lol: .
Soviel zu den Gefahren des Holzgestühls - in einem Sessel oder selbst auf einem normalen stoffbezogenen Stuhl kann man klammheimlich einen gedämpft abdrücken und hinterher weiß keiner, wers war ;-) .
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 20.10.2009 07:40

Wobei ich sagen muß, daß die "echten" Holzsitze von früher aber immer noch besser als die neueren sind. Nämlich aus dem Grund, daß sie eine rauhere Oberfläche haben. Somit hat man einfach eine bessere Haftung. Leider hat die MVG das nicht bedacht, als die die Holzsitze in den R3.3 und den U-Bahntriebwagen Typ C verbaute, so daß die Sitze nun zwar aus einem hellen hochglanzpoliertem Holz im "stylischen Edellook" sind, aber ergonomisch doch etwas benachteiligt.
Jetzt muß ich dich erstmal enttäuschen! Die Sitze in den M/m´s Und P/p´s waren im Auslieferzustand auch hochglanzlackiert (man kann es gut in diverser Literatur mit alten Bildern sehen) erst durch die Benutzung wurden sie mit der Zeit rau.
Ich denke, daß die Sitze in den R3.3 und U-Bahn-C´s mit der Zeit auch rau werden. Allerdings die Form ist schon etwas komisch.....
Bei einer Fahrgastumfrage schnitten die Holzsitze in punkto "gefühlte" Sauberkeit unangefochten gut ab!
Die hohe Beliebtheit der "Holzinger" in München ist schon auffällig.
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Sithis » 21.10.2009 14:50

Die Sitze in den M/m´s Und P/p´s waren im Auslieferzustand auch hochglanzlackiert (man kann es gut in diverser Literatur mit alten Bildern sehen) erst durch die Benutzung wurden sie mit der Zeit rau.
Ok, kann ich mir vorstellen, daß sie durch die Lederhosen gut abgewetzt wurden ;-) .
Bei einer Fahrgastumfrage schnitten die Holzsitze in punkto "gefühlte" Sauberkeit unangefochten gut ab!
Die hohe Beliebtheit der "Holzinger" in München ist schon auffällig.
Klar, läßt sich leicht reinigen, ist natürlich anfällig gegen Schnitzereien. Die Kotze nach dem Oktoberfest dürfte aber vermutlich leichter zu entfernen sein als bei den Polstersitzen ;-) .
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 02.11.2009 09:31

Ich habe heute gelesen, daß der R-Wagen 2121 schon in der ersten Dezemberwoche aus Leipzig zurück sein soll. :shock: :shock: :shock:

Kommt mir vor, wie bei PIT-STOP: rein, rauf, runter, raus....
Das müssen ja wahnsinns Schrauber sein! :|

Also gehe ich davon aus, daß der Wagenkasten unangetastet bleibt, also keine neue Bezeichnung... "schaun ma moi".
:wink:
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Sithis » 02.11.2009 14:59

Vielleicht ist die Substanz ja auch gut genug, als daß sie nicht erneuert werden muß?
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von M73 » 02.11.2009 15:47

O.K. eine Möglichkeit.
Früher wurde bei den M- und P-Wagen praktisch das ganze Fahrzeug für eine HU zerlegt, repariert bzw. erneuert und wieder zusammengesetzt.
Also jede Menge Arbeit und des unter 1,5 Monaten - eine gute Zeit!
Mal sehen, ob´s auch klappt. Bis jetzt ist es ja nur ein Zeitplan, hehe.

Kann eigentlich in Leipzig probegefahren werden? Haben die 750V und Regelspur?
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Re: Tram auf Tieflader

Beitrag von Incentro » 02.11.2009 16:27

M73 hat geschrieben:Kann eigentlich in Leipzig probegefahren werden? Haben die 750V und Regelspur?
Zumindest hat Leipzig keine Regelspur (1435mm) sondern 1458 mm. Ob die allerdings mit 600 oder 750V fahren weiß ich nicht.

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