Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Sonstiges zum Thema Straßenbahnen: Hier wird über das diskutiert, was thematisch nicht in die anderen Foren passt
Blasterfanjens38
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Blasterfanjens38 » 27.04.2014 00:06

so dazu muss ich jetzt aber auch mal was schreiben

1. Beispiel positiv

ich fahre jeden Tag mit der 15 Richtung Lindenau,
und Haltestelle Fransosenallee,steige ich ein
als ich an der Ampel stand mit mein rad,und schon die bahn kommen sah
dachte ich nur,ok die bekommst du nicht mehr,bin dann
nach dem die eingefahren war,schnell zum Fahrradständer gehetzt,
und habe das Fahrrad an geschlossen,eigentlich hätte er schon ab fahren können
aber er hat echt gewartet bis ich fertig war,und ich ein gestiegen bin das fand ich klasse 8)

2. Beispiel Negativ

gleiche Stelle auch wieder sehr knapp,rüber und Fahrrad an geschlossen,
und kaum renne ich dann zur Bahn,fährt er los das fand ich fies :evil:

3. Beispiel aktuell NEGATIV :evil:

Haltestelle Plautstrasse / Lützner strasse
dort wo die bahnen warten müssen,
bis die entgegengesetzte an kommt
ich zur 15 gehetzt,und die bahn stand noch zu 50 Prozent im Haltestellen Bereich,
aber der Fahrer denkt gar nicht dran die Türe zu öffnen,
ob wohl die entgegenkommende 15 noch nicht mal in Sicht war :evil:
so was arrogantes,selbst die Fahrgäste in der bahn drückten
schüttelten mit dem kopf,es muss auch ar....löcher geben als Fahrer :evil:

Gott sei dank ist nicht jeder so,denn es wurde auch schon mal geöffnet
wenn die bahn noch warten musste.

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koneggS
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von koneggS » 27.04.2014 11:09

Zumindest im Fall zwei kann ich den Fahrer auch verstehen. Er hat schließlich einen Fahrplan und die anderen 99 Fahrgäste wollen pünktlich ans Ziel...
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Langsamfahrstelle
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Langsamfahrstelle » 27.04.2014 11:21

Wenn die Bahn an der Plautstraße nur noch zu 50% in der Haltestelle stand, dann stand sie mit den anderen 50% schon innerhalb der Baustelle und da kommt gewiss kein Fahrer auf die Idee die Türen erneut freizugeben und zu riskieren, dass irgendein Idiot im vorderen Teil der Bahn plötzlich auf die Idee kommt auszusteigen (weil ihm das Warten zu lange dauert) und sich dabei verletzt. Die A-Karte hat in diesem Fall dann der Fahrer.

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Sithis
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis » 27.04.2014 14:29

Bei diesem Beitrag kann sich ja nun jeder denken, welcher Teil der Überschrift zutrifft :mrgreen: :lol: :roll: .

Nur noch zur Hälfte im Haltestellenbereich? Ausgefahren ist ausgefahren - ob einem das nun paßt oder nicht.
Die anderen Fahrgäste drücken? Kapieren das eben auch nicht.

Es gibt nun mal tatsächlich einen Fahrplan...weshalb denken einige Leute, daß auf sie gewartet werden muß und der Fahrplan nicht für sie gilt? Das sind dann in der Regel auch die, die sich dann wieder aufregen, wenn es deshalb Verzögerungen gibt.
Wer der Ansicht ist, er wolle selber entscheiden, wann das Fahrzeug losfährt, soll entweder Auto fahren oder sich einen Chauffeur mieten.
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet

Blasterfanjens38
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Blasterfanjens38 » 27.04.2014 14:56

habt ihr das überhaupt verstanden was ich geschrieben habe ????? :roll:

anscheint nicht oder,sonst würdet ihr nicht so darauf antworten,
ich habe gesagt der Fahrer hat extra gewartet,bis ich zur bahn
gerannt bin,und als ich auf den Knopf drückte fuhr er los,
was hat das mit dem Fahrplan zu tun bitte,das hat was mit
Schadenfreude zu tun,so schauts es aus,

und zu der Sache mit den 50 Prozent,ich habe ja hinten gedrückt
und ich weis das auch die Türen einzeln frei gegeben werden können
heist vorne wo der Baustellen Bereich ist eben nicht aber dort wo ich
stand war keine Baustelle :evil:

und wenn die Bahn noch ganze 10 Minuten dort stand
kann der auch mal die sch..... tür auf machen oder nicht.

andere fahrer können es doch auch,und da stand die Bahn
direkt an der Weiche,komplett aus den Haltestellen Bereich
aber wie ich schon sagte,es muss auch fiese Fahrer geben
und das sind nur 2 Bespiele,wo ich mich fragte was soll das denn JETZT :evil:

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Möckern-Peter
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter » 27.04.2014 18:28

Einzige Antwort liefert die StVO (der DDR): "Die Straßenbahn ist (auf dem Fußweg) zu erwarten. Erst wenn..."
Was sagt uns das? > richtig: zuerst ist der "Kandidat" da (der erst mit dem Einsteigen = "abschließen" eines Beförderungsvertrages, zum Fahrgast wird), und dann kommt die Straßenbahn!
Anders ausgedrückt: Zeitiges Kommen sichert gute Plätze (in diesem Falle die Mitfahrt). Und es hat jeder (Fahrrad! + Kenntnis des Fahrplanes) die Möglichkeit, pünktlich dazusein. Dafür gibt es die dicken "Lesebücher", dafür gibt es Aushänge, Funtelefone und Weltnetz = 4 Chancen zur Information v o r der Fahrt!
In Serbien z.B. heißt es nicht Haltestelle (auf Bahn/Bus bezogen), sondern stajalisce, was (hier auf die Kandidaten bezogen) soviel wie "Steh-Ort", "Stand-Ort" heißt = die Stelle, an der man steht - und wartet (und nicht von allen Seiten angehechelt kommt).
Ich habe es als Fahrgast auch satt, wenn die Fahrzeit (wie heute früh bei der 60) mit Nettigkeiten versaubeutelt wird, während pünktliche Fahrgäste gern weiter würden und ggf. auch Anschlüsse benötigen. Ich mute das meinen pünktlichen Fahrgästen nicht zu; sinnbildlich: Extrawürste gibt's beim Fleischer, nicht bei mir. Dazu sind die Türen auch vielfach zu langsam. Es kann jeder mit mir mitfahren; es kann mich aber auch jeder verpassen...
Dass zudem Türfreigaben auch eine versicherungs- (und ggf. sogar straf)rechtliche Komponente haben können, wurde schon erwähnt. Eigene Erfahrung: Ich fuhr auch meine Bahn erst in die Hst. Hbf., während sich 2 Leute prügelten. Ich machte nicht mal schnell an der Gerberstr. eine Notbremsung und die Türen auf, damit ggf. einer quer durch den Fahrzeugverkehr flüchten kann. Musste er sich halt rumprügeln bis die Bahn vor'm Hbf. stand... Ich wurde freigesprochen, nachdem mich der Heini wegen Unterlassener Hilfeleistung angezeigt hatte.
Und lieber wartet ein Kandidat Fahrgast, als dass ich wegen kaputter Hose, aufgeschlagenem Knie o.ä. zum Staatsanwalt soll, weil ja wer den Arbeitsausfall des Kandidaten bezahlen soll und (z.B. von Versicherungen und Krankenkassen) nach Schuldigen gesucht wird.
Wenn alle Betriebe nur T6/KT4(t)/KT8 verwenden würden, wäre die Welt eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!

Zazní-li výstraha, opust'te dverní prostor!

Kava je balzam za srce in duso. (slowen.: Kaffee ist Balsam für Herz und Seele) Giuseppe Verdi
Gustav Mahler ergänzte: Hier ist es wunderherrlich und repariert ganz sicher Leib und Seele.

Prosimo se med voznju ne pogovarjete z voznikom!

Kein Sarkasmus liegt mir völlig fern :-)

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Blasterfanjens38
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Blasterfanjens38 » 27.04.2014 19:57

Möckern-Peter hat geschrieben:Einzige Antwort liefert die StVO (der DDR): "Die Straßenbahn ist (auf dem Fußweg) zu erwarten. Erst wenn..."
Was sagt uns das? > richtig: zuerst ist der "Kandidat" da (der erst mit dem Einsteigen = "abschließen" eines Beförderungsvertrages, zum Fahrgast wird), und dann kommt die Straßenbahn!
Anders ausgedrückt: Zeitiges Kommen sichert gute Plätze (in diesem Falle die Mitfahrt). Und es hat jeder (Fahrrad! + Kenntnis des Fahrplanes) die Möglichkeit, pünktlich dazusein. Dafür gibt es die dicken "Lesebücher", dafür gibt es Aushänge, Funtelefone und Weltnetz = 4 Chancen zur Information v o r der Fahrt!
In Serbien z.B. heißt es nicht Haltestelle (auf Bahn/Bus bezogen), sondern stajalisce, was (hier auf die Kandidaten bezogen) soviel wie "Steh-Ort", "Stand-Ort" heißt = die Stelle, an der man steht - und wartet (und nicht von allen Seiten angehechelt kommt).
Ich habe es als Fahrgast auch satt, wenn die Fahrzeit (wie heute früh bei der 60) mit Nettigkeiten versaubeutelt wird, während pünktliche Fahrgäste gern weiter würden und ggf. auch Anschlüsse benötigen. Ich mute das meinen pünktlichen Fahrgästen nicht zu; sinnbildlich: Extrawürste gibt's beim Fleischer, nicht bei mir. Dazu sind die Türen auch vielfach zu langsam. Es kann jeder mit mir mitfahren; es kann mich aber auch jeder verpassen...
Dass zudem Türfreigaben auch eine versicherungs- (und ggf. sogar straf)rechtliche Komponente haben können, wurde schon erwähnt. Eigene Erfahrung: Ich fuhr auch meine Bahn erst in die Hst. Hbf., während sich 2 Leute prügelten. Ich machte nicht mal schnell an der Gerberstr. eine Notbremsung und die Türen auf, damit ggf. einer quer durch den Fahrzeugverkehr flüchten kann. Musste er sich halt rumprügeln bis die Bahn vor'm Hbf. stand... Ich wurde freigesprochen, nachdem mich der Heini wegen Unterlassener Hilfeleistung angezeigt hatte.
Und lieber wartet ein Kandidat Fahrgast, als dass ich wegen kaputter Hose, aufgeschlagenem Knie o.ä. zum Staatsanwalt soll, weil ja wer den Arbeitsausfall des Kandidaten bezahlen soll und (z.B. von Versicherungen und Krankenkassen) nach Schuldigen gesucht wird.
aha danke für die Erklärung,
nur noch mal zur info
das man auch mit Absicht warten kann bis der
fahrgast am knopf ist,und dann los fährt
ist keine feine art nicht war :wink:

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Sithis
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis » 28.04.2014 15:11

habt ihr das überhaupt verstanden was ich geschrieben habe ????? :roll:
Syntaktisch, semantisch oder kausal? :mrgreen:

Deine Darstellungen sind schon ziemlich abenteuerlich. Der Fahrer wartet extra mit der Abfahrt, um dann direkt vor deiner Nase loszufahren? Man kann sich auch was einbilden. Es ist eher wahrscheinlich, daß er genau in dem Moment "grün" bekam und deshalb losfuhr.

Kritik an einem Verkehrsbetrieb üben kann man durchaus und das ist hier auch in Ordnung.
Allerdings sollte dieses Forum nicht mit der Kommentarspalte irgendeines Boulevard-Blattes verwechselt werden, indem sich die Leute mal wieder ohne nähere Hintergrundkenntnisse austoben, wie schlecht doch alles ist.
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Blasterfanjens38 » 28.04.2014 21:51

Sithis hat geschrieben:
habt ihr das überhaupt verstanden was ich geschrieben habe ????? :roll:
Syntaktisch, semantisch oder kausal? :mrgreen:

Deine Darstellungen sind schon ziemlich abenteuerlich. Der Fahrer wartet extra mit der Abfahrt, um dann direkt vor deiner Nase loszufahren? Man kann sich auch was einbilden. Es ist eher wahrscheinlich, daß er genau in dem Moment "grün" bekam und deshalb losfuhr.

Kritik an einem Verkehrsbetrieb üben kann man durchaus und das ist hier auch in Ordnung.
Allerdings sollte dieses Forum nicht mit der Kommentarspalte irgendeines Boulevard-Blattes verwechselt werden, indem sich die Leute mal wieder ohne nähere Hintergrundkenntnisse austoben, wie schlecht doch alles ist.
habe ich gesagt das alles schlecht ist,so viel zum tehma alles gelesen
und wie kommen sie immer darauf das ich nur Revolverblätter lese,
nur weil ich das mit der tatra gepostet habe,zu Info ich lese auch andere Sachen
wie wissenschafts- Zeitungen und ähnliches
und ich erkläre es gerne noch einmal der fahrer hatte nicht grün sondern er
ist genau dann los gefahren als ich von fahrrad zur bahn gehechtet bin
er hat genau gesehen das ich auf den knopf drückte
soll mir echt egal sein sind ja nicht alle so verbohrt :lol:

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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von koneggS » 29.04.2014 01:59

halo,ich klaube niehmand will dier irgendwieh Zu nah tretten. tu einvach weiter deine Wiesenschafftlichen-zeitungen lessen.
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von M73 » 29.04.2014 12:59

ich habe gesagt der Fahrer hat extra gewartet,bis ich zur bahn
gerannt bin,und als ich auf den Knopf drückte fuhr er los,

und wenn die Bahn noch ganze 10 Minuten dort stand
kann der auch mal die sch..... tür auf machen oder nicht.

andere fahrer können es doch auch,und da stand die Bahn
direkt an der Weiche,komplett aus den Haltestellen Bereich
aber wie ich schon sagte,es muss auch fiese Fahrer geben

das man auch mit Absicht warten kann bis der
fahrgast am knopf ist,und dann los fährt
He Blasterfanjens38,

ich würde mal sagen, daß ein bißchen Demut Dir ganz gut täte. Du bis hier einfach auf diesem Erdball mit (ich glaube) 3 Milliarden anderen Menschen :shock: und ich glaube nicht, daß Du so wichtig bist, daß ein Fahrer speziell nur Dir etwas mit Fleiß antut.

Ein Fahrer muß ja nicht nur die Türen im Auge behalten, er soll auch noch aufpassen, daß er niemanden zu Klump fährt oder sein Fahrzeug beschädigt wird. Nebenbei kommt vielleicht auch mal eine Umleitung oder sonstige Meldung per Funk rein. < Sarkasmus ein> Und zu allem Überfluß gibt es die von meinen Mitforumsusern schon benannten unverschämten Menschen, die sich alles Erstens einbilden, ein ÖPNV-Fahrzeug muß noch Fahrplankonform fahren. < Sarkasmus aus>

Wenn eben ein Fahrer nicht mehr die Türen öffnet, ist dieser Fahrer zu meist kein fieser Fahrer, sondern einfach nur einer, der seinen Job gewissenhaft macht.

Und wenn ein Fahrer eben an ungewöhnlichen Orten oder in außerordentlichen Betriebssituationen nochmals die Türe öffnet, mag dieser Fahrer eben ein besonders netter Fahrer sein, jedoch bedeutet das nicht im Umkehrschluß, daß alle anderen Fahrer fies sind.

In diesen besonderen Fällen hat der „nette“ Fahrer die voll Verantwortung übernommen. Ich möchte fast behaupten, daß derselbe Fahrer in einer gleichen Situation nicht so „nett“ handelt, wenn er z.B. durch eine Erkältung etwas „eingeschränkt“ oder durch ein andres Verkehrsereignis abgelenkt ist.

Abgesehen davon habe ich den Eindruck, daß Du eben öfters recht knapp kommst –also Dein „Fehler“. Ich finde es nicht gerade "Nett" (wo wir wieder beim Thema wären), wenn DU dann versuchst Dein Problem dem Fahrer unterzuschieben…

Zurück zur Demut: :?: Bist Du wirklich so wichtig, daß Du beanspruchen darfst, daß jeder unbedingt und uneingeschränkt auf Dich zu achten hat? :?: Ich zumindest bin’s nicht! :!:
Und mit welchem recht „verurteilst“ Du den Fahrer - vielleicht ist Dir ein wichtiger Umstand in den Situationen entgangen? Die Indianer sagen z.B. Du kennst keinen Menschen, wenn Du nicht ein Leben in seinen Mokassins gelaufen bist.
Freue Dich einfach über die „netten“ Fahrer und ärgere Dich nicht über die anderen – Das Leben ist einfach zu kurz, um sich über das normalste der Welt aufzuregen…
…aufdaß Dir nicht das Image des „saublöden Fahrgastes“ (Siehe Thema) anhaftet. :idea:
Zuletzt geändert von M73 am 29.04.2014 17:45, insgesamt 1-mal geändert.
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch .
(Karl Valentin, Münchner Volksschauspieler und Humorist)

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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis » 29.04.2014 15:01

M73, guter Beitrag, wobei es mittlerweile ca. 7,1 Milliarden Menschen sind.
Wann merkt der eigentlich mal, daß er auf verlorenem Posten steht? :mrgreen: Und dann behaupten, andere seien verbohrt...wie kann man nur so darauf beharren, daß der Fahrer ihn unbedingt ärgern wollte? :roll:
Und wie man nur darauf kommt, daß er nur Boulevard-Zeitungen liest... :mrgreen:
Nebenbei: Wissenschaftliche Zeitungen sollte man nicht nur lesen, sondern auch verstehen ;-) .

Und was die Pünktlichkeit angeht: Es gibt tatsächlich so etwas wie einen Fahrplan! Hängt an der Haltestelle aus...da könnte man tatsächlich mal raufschauen und dann wissen, wann die Bahn kommt...und rechtzeitig da sein, möglichst einige Minuten vorher. Was soll daran so schwer sein?

Passend dazu steht ja in einem der anderen Beiträge in diesem Thema in einem Textdokument:
HALLO LEIPZIG!
In der Straßenbahn
Ich eile morgens zur Straßenbahn, ohnehin schon viel zu spät, dabei gehen mir zu allem Überdruss noch die Handschuhe oder gar die Geldbörse verloren. Die Bahn ist pünktlich, und ich nehme die Beine in die Hand, damit der vermeintlich freundliche Bahnfahrer den guten Willen sieht. Kaum auf Höhe der Haltestelle abgebremst und vom Gefühl des Erfolgs übermannt, fährt der nette Chauffeur jedoch mit hämischen Grinsen los und lässt mich quasi im Regen stehen. Der Versuch, eine spätere Bahn zu erhaschen, scheitert - sie ist knackevoll. Endlich ist es geschafft, ich stehe zwischen Menschenleibern, eine Nasenspitze von der Tür entfernt. Die ersten Ellenbogen bohren sich in meinen Rücken und ich frage mich: Muss das so früh schon sein? Einen angenehmeren Weg zur Bahn wünscht Ihr LVZ-Lokalteam
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Nicht näher benannter Schreiber verfasste den folgenden
L e s e r b r i e f
"Die Bahn ist pünktlich..." Und wer war es nicht?? Würde man wegen jedem, der "die Beine in die Hand nimmt", warten (oder gar Ampelphasen platzen lassen), wäre es mit der Pünktlichkeit vorbei. Den Schaden hätten die, die pünktlich an ihrer Haltestelle gestanden haben! Also: Vor Abfahrtszeit der Bahn an der Haltestelle zu sein, hat noch niemandem geschadet! Auch wenn man dazu vielleicht 5 Minuten eher aufstehen muss...
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Blasterfanjens38 » 29.04.2014 20:54

ich erspare mir jedes weitere Wort,oder Satz ZWECKLOS :roll:

da frage ich mich warum man so ein treat auf macht wenn man dann nur
runter geputzt wird,unfassbar aber ok ich lese nur noch mit.

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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis » 30.04.2014 00:35

Weiß ja nicht, was du erwartet hast. Mir stellt sich erneut die Frage, was du in diesem Forum überhaupt willst? Du bist ja anscheinend schon beleidigt und fühlst dich "runtergeputzt", wenn dich einer schief anschaut. Auf sachliche Argumente - sogar die eines Fahrers - gehst du überhaupt nicht ein, beharrst weiterhin darauf, daß deine Schilderungen die Wahrheit sind und erwartest dafür auch noch Solidarität oder Mitleid? Ne ne...

Anscheinend hast du eher so einen Beitrag erwartet(der jetzt selbstredend nur künstlerische Freiheit und nicht meine Ansicht dazu ist, für alle Sarkasmus- und Ironieresistenten):

Lieber Blasterfanjens38,

wir können deinen Ärger sehr gut verstehen. Diese Fahrer müssen echte Arschlöcher sein, was fällt denen auch ein, tatsächlich auf einmal loszufahren und nicht noch extra auf dich oder andere Fahrgäste zu warten. Ich habe gehört, daß es ein Fahrersport ist und intern ein heimlicher Wettbewerb läuft, wer wieviele Fahrgäste mit Absicht stehen läßt - wirklich unerhört. Bei den Fahrpreisen kann man ja auch mal erwarten, daß der Fahrplan zugunsten uns zahlender Kunden außen vor gelassen wird und man auf uns wartet, selbst wenn wir unpünktlich sind. Schließen hetzen wir uns ja extra ab und wenn wir uns schon vorher nicht beeilen konnten, dann sollte doch unser guter Wille erkennbar sein. Fährt die Bahn dann wegen uns später los, erwarten wir selbstredend, daß die Verspätung aufgeholt wird, auch wenn der Fahrplan es durch Ampelphasen usw. kaum zuläßt. Im Zweifelsfalle wird dann einfach schneller als erlaubt gefahren, fällt ja eh keinem auf und dann haben wir hinterher auch wieder schön was zu meckern, wenn die Gleise mal wieder geflickt werden müssen, denn was wäre der Verkehrsbetrieb schon ohne daß wir uns andauernd darüber aufregen können? Wir sind ja schließlich immer im Recht...
Wir freuen uns dann auf weitere hochinteressante Erlebnisse dieser Art von dir, damit wir dir selbstredend immer solidarisch auf die Schulter klopfen können, denn nichts machen wir lieber.
Deine Forumsgemeinde von strassenbahnforum.de


:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Möckern-Peter
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter » 30.04.2014 06:24

Machen wir einfach eine Rechnung auf, eine wissenschaftliche(!) - mit etwas "Mattetick" dabei...

Wenn ich von A nach D möchte, von A nach B das Fahrrad, von B nach C die Straßenbahn (zum Glück ohne Fahrrad) und von C nach D meine Füße nutzen möchte, gestaltet sich das idealerweise so:
Ich setze eine Zeit fest, zu der ich in D ankommen möchte oder muss.
Ich ziehe eine Minutenzahl x +/- m - 10 ab. x sind die zu Fuß benötigten Durchschnittsminuten, das +/- m ist eine minimale Abweichung durch langsameres oder schnelleres Laufen, und die 10 ist die Zugfolge der Straßenbahn, um einen "Puffer" von einer Bahn "in Reserve" zu haben und trotzdem noch pünktlich in D zu sein.
Zu der erhaltenen Uhrzeit suche ich die vorhergehende Ankunft einer Bahn an der Aussteigshaltestelle C, ersichtlich in Weltnetz, Funktelefonen, Aushang- und Taschenfahrplänen.
Diese Bahn verfolge ich im Fahrplan zu meiner Einstiegshaltestelle B zurück.
Von der Abfahrtszeit in B ziehe ich eine Minutenzahl y +/- m ab, was der durchschnittlichen Zeit des Fahrradweges ab meiner Wohnung A entspricht, zuzüglich (wie oben) +/- als Berücksichtigung langsameren oder schnelleren Radfahrens. Und in y müssen alle Faktoren mit einfließen, wie Verschließen der Wohnung, Treppen im Haus, Fertigmachen des Fahrrades (ggf. aus Keller holen), u n d eben auch das Anschließen desselben an der Zustiegshaltestelle B!
Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Praktisches Beispiel:
Mein Arbeitgeber erwartet mich 18.30 in Lausen.
Der letzte rechtzeitig vor 18.30 dort eintreffende Bus 61 erreicht Lausen 18.03, immerhin zeitig genug.
Dieser fährt am S-Bf. Karlsruher Str. 17.57 und ist mit einer S-Bahn 1 zu erreichen, die 17.52 dort ankommt. 5 Minuten sind für Treppen und Fußweg über die Brücke ausreichend; beträgt die Zeit keine 5 mehr, müsste man den berühmten "Zahn zulegen" = sich vom Bahnsteig zur Bushaltestelle schneller bewegen.
Diese S-Bahn fährt in Gohlis 17.33,
und nun ist es an mir, mich zu kümmern, diese zu erreichen! Also daheim passend loszuwandern... In "Gemütsruhe" langt es, 17.15 die Wohnungstür in's Schloss fallen zu lassen, nachdem man sich 10 Minuten lang umgezogen, seine Tasche gepackt und die Wohnung auf ausgeschaltete Geräte überprüft hat. 17.20 reicht auch noch aus, dann aber schon "forschen Schrittes"...
Ergebnis: Will ich 18.30 in Lausen sein, muss ich ca.17.18 aus der Wohnung. Und ich kann es nicht der DB zum Vorwurf machen, wenn ich aus dem Aufzug auf den Bahnsteig trete und der Zug fährt 17.33 pünktlich an. Passiert d a s , dann habe i c h etwas falsch gemacht!!

Aber es ist einfacher, schöner, und üblich geworden, die Schuld von sich auf andere zu schieben, dabei ist es so einfach: Wer etwas erreichen will, hat seinen Beitrag dazu zu leisten. Das bedeutet im Falle, dass man Fahrgast werden möchte, ganz einfach nur eine Minimalpflicht: pünktlich an der Haltestelle sein.
Es gilt ferner: Wer diese Bahn unbedingt benötigt, ist zumeist auch da. (Wobei ein 10-Minuten-"Puffer" immer ratsam ist.) Und wer diese Bahn nicht zwingend braucht (oder sie "verbumfiedelt"), für den fährt danach auch noch eine.
Wir sind nämlich bei einem Diensteanbieter für alle, wo jeder selbst entscheiden kann, ob er die angebotenen Dienste nutzt. Durch Anwesenheit versetzt er sich in die Möglichkeit. Wir sind aber im Interesse der Allgemeinheit nicht bei "Wünsch dir was".
Wenn alle Betriebe nur T6/KT4(t)/KT8 verwenden würden, wäre die Welt eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!

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