Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Sonstiges zum Thema Straßenbahnen: Hier wird über das diskutiert, was thematisch nicht in die anderen Foren passt
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#853
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von #853 »

Sithis hat geschrieben:Wenn ich immer die Rollkoffer-Nervlinge sehe...ich hasse diese Teile :evil: .
Rollkoffer sind doch etwas Feines. Jeder, der was auf sich hält - sei es ein Vertreter, ein Manager, ein angehender Akademiker oder einer mit Abschluss - hat einen Rollkoffer. Dann stehe ich in der Bahnhofsunterführung, wenn gerade der Intercity eingefahren ist, und vernehme das hundertfache Bambambambambambam, wenns die Treppen runter geht, sehe den Stau auf der Rolltreppe, weil Menschen, egal wie eilig sie es haben, auf der Rolltreppe stehen bleiben (vielleicht sollte man unsere schnellebige - für Freunde der neuen Rechtschreibung schneLLLebige - und gehätzte Zeit, mittels Rolltreppen ausbremsen), den Koffer neben sich; ich bemerke den Rollstuhlfahrer, der am Fahrstuhl wartet, weil nur drei junge Mädchen mit Rollkoffer rein passen, aber zwölf den Fahrstuhl wollen und frage mich, wie Opa früher Zug gefahren ist. Mit Lederkoffer. Und der hatte nichtmal Räder und Teleskopgriff. Dafür aber eine Abmessung von 100*50*25 und nicht 40*40*60, konnte also im Durchgang (bzw in der Zubringerstraßenbahn) am Rand geparkt werden, wenn auf dem Gepäcknetz kein Platz war. Heute bleibt das Gepäcknetz, sollte denn eines vorhanden sein, meißt leer, denn ein Koffer, den man nicht tragen braucht, darf ruhig etwas schwerer sein. Neulich habe ich erst wieder eine Studentin - zumindest ist sie an der Uni ausgestiegen - an der Tatratreppe verzweifeln sehen. Sie hätte natürlich auch die Combinosechs dahinter nehmen können, war aber wahrscheinlich Tatrafan. Vermute ich zumindest. :wink:


Um mal zum "Gemeinen Fahrgast" im Nahverkehr zurückzukommen, es fallen doch immer nur die Dusselköppe auf, die sich daneben benehmen oder mit ihrer Umgebung nicht klar kommen. Der eine Trottel, der seine Bahn nicht bekommt, weil er die Uhr und den Fahrplan nicht lesen kann, der beschwert sich. Die zig Fahrgäste, welche bereits in der Bahn sitzen und auf pünktliche Abfahrt warten, werden gar nicht wahrgenommen. Oft genug habe ich, in der sowieso schon überfüllten Straßenbahn, auf die Abfahrt gewartet, weil der Fahrer auf jeden wartet, der noch angehetzt kommt. Und dann schafft es die Frau, welche feststellt, dass innen eine andere Linie angeschrieben steht, als außen :roll: noch die Bahn zu verlassen. Schade. Ein Stück Weg in die falsche Richtung hat schon viele davon überzeugt, dass Lesen bildet.
Lustig finde ich auch immer die Deppen, welche unbedingt vor dem Fahrer einsteigen müssen. Ich würde ja erstmal den Feierabendfahrer raus und den "Frischen" rein lassen. der Eine hat keine Lust mehr und ohne den Anderen gehts eh nicht los...
Kinderwagen. Auch ein vielzitiertes Thema. Bambino: Kiwa Quer im Türraum, Frauchen mit Mobiltelefon am Ohr, wahlweise auch in der Hand, an der Scheibe, der Kiwastellplatz ist leer. Andere Doppelflügeltür (außen angeschrieben steht Rollstuhl, Platz für einen :!: Kiwa an der anderen, gerade angesprochenen, Tür), anderer Kinderwagen. Der steht zwar dort, wo der Rollstuhlplatz ist, also erstmal fast richtig, aber auf dem Notsitz sitzt Brüderchen (wahlweise Schwesterchen, Oma, Onkel, Freundin von Mama usw) und der Henkel ist, trotz Schnellverstellgestell, nicht eingeklappt. Beide Doppelflügeltüren blockiert. Komisch, dass die Leute alle zu den Mini-Not-Türen (ohne Bindestrich fast nicht lesbar: Mininottüren) aussteigen, statt den Deppen richtig auf den Senkel zu gehen. Leider musste ich später raus, als diese.
Damit haben wir die Überleitung zum Fahrgastwechsel. Erstmal finde ich es lustig, dass die meißten Leute irgendwo stehen, eine Tür fixieren, und dann mit der Bahn mit, dieser einen Tür nachlaufen. Da nun sicherlich nicht 90% der Fahrgäste Tagestouristen sind, müsste man doch meinen, dass man, bei einigermaßen regelmäßiger Benutzung der Straba, ungefähr die Stelle kennen müsste, wo die Bahn hält, und sich dann, wenigstens in etwa, dort aufhält. Natürlich macht es die EVAG (Erfurt) den Fahrgästen auf der vier nicht ganz leicht. Combinoeiner und Tatradreier. Dass dann nur wenige auf den dritten Wagen warten, ist vorhersehbar. Wobei Flexibilität noch niemanden geschadet hat.
Wenn dann die Bahn kurz vor dem endgültigen Halt ist, hämmert man erstmal wie bekloppt auf dem Türöffner rum, welcher dieses mit rotem Aufleuchten quittiert, aber keine Anweisung an die Tür weitergibt, da der Fahrer die Türen erst nach Stillstand freigibt, was an grünen Lämpchen zu erkennen ist. Steht die Bahn, geht man etwa zwanzig Zentimeter zurück, um den Anschein zu erwecken, man würde die Aussteigenden auch aussteigen lassen, wartet aber nur darauf, dass sich ein winziger Durchlass öffnet, damit man seinen Sitzplatz erobern kann. Letzte Woche sind wiedermal zwei ganz Unverschämte, selbstverständlich freiwillig 8) , rückwärts aus dem Bus ausgestiegen. Manche lernen nur durch negative Motivation.
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Möckern-Peter
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

Und wenn sie am Ablösepunkt unbedingt auf Anfass-Entfernung danebenstehen. Ich fragte, ob sie etwa unserer dienstlichen Unterhaltung teilhaftig werden wollen. Sagte sie, dass sie nur hier einsteigen wollen. Bekam sie zur Antwort, dass in den durchgehend begehbaren 28m-Wagen von den Waggonbauern noch 3 weitere Türen hineingeschnitzt wurden und solange wir uns unterhalten, eh kein Grund zur Eile bestehe...

Eine andere stand neben mir in Miltitz. Als es losging: ich 'rein, klingelingeling, meinte sie: Ich wollte doch nur was fragen und wieder 'raus. Sagte ich: Und das jetzt, wo es losgeht? Die ganze Zeit stehen Sie neben mir und sagen kein Wort?! Sagte sie: Na ich wollte Sie doch nicht in Ihrer Pause (aha, "Pause"!!) stören... Habe ich nur nach dem Türschließen schnell "Nächste Haltestelle: Saturnstraße" gedrückt...

Eine hangelte sich am Hbf. aus der Tür1, ohne sie zu verlassen. Meinte ich was das soll. Sagt sie, na ich wollte mal sehen, welche Bahn das ist. Aha!! Meine Antwort war: Na noch immer die, in die Sie eingestiegen sind! Ohne Worte...
Wir sagen da (> 401) immer: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!"

Ja klar: du kannst bis in den Schotter fahren... - wenn es Türchen1 sein soll z.B., kommen die dir bis in den Schotter hinterher, auch wenn du extra soweit fährst, weil diese kaputt ist!!

Genau, da haben die Kiwa-Bauer diese Klappgriffe entwickelt, damit Kiwa-Trulla Platz sparen kann. Kiwa-Trulla hängt aber lieber ihren Ramschbeutel (genannt: Handtasche) dran, und sagst du was, findet sich gewiss ein "Schwanz", der dich belegt, wie du doch die "arme Frau" "anmachen" kannst...

Interessant auch, dass Der Gemeine Fahrgast oft Mühe braucht, die Lichtschranke zu räumen. Beim Aussteigevorgang indes hält er sich zurückhaltend statt am Türgriff am weiter hinter gelegenen fest, so als habe er Angst, wenn er direkt an der Tür stehe, dass diese während der Fahrt öffnen könne und er hinausfalle... Ohne Worte.

Du stehst mit einer "S" am Augustusplatz, Richtung Hbf. Ob die unten via 8 nach rechts, oder links auf den Vorplatz fährt, sieht man nicht. Aber man kloppt auf die Türöffner, und wenn dieser nicht willig ist, auf einen 2. und 3., bevor man - entnervt - aufgibt...
Mit diesem Wagenzug kommst du an den Fr.-List-Pl. Ob du nach rechts in die Umleitungsstrecke Kohlgartenstr. oder in Regulärrichtung geradeaus fährst, sieht man nicht. *
Du kommst an's Drogen-Eck (wo pigmentiertere, nicht zur hiesigen Nation zuzurechenbare Mehltüten verkaufen), offiziell Eisenbahn-/H.-Liebmann-Str. Ob du links via 1 oder geradeaus via 3, 8 weiterfährst, sieht niemand. *
*Aber man betatscht mindestens einen Türöffner. Das "S" zu lesen, tja.
Ich sagte auch schon: Also ich habe in der Schule - unter anderem - lesen gelernt; wozu Sie dort waren, weiß ich nicht...** Dann bin ich freilich der freche: man wolle sich beschweren. Sage ich immer: Ja, schreiben Sie, wenn Sie es können. Karl-Liebknecht-Str. 12; dort liest man Ihren Blödsinn gerne...
**Musste auch schon mal sagen: Kennen Sie den Unterschied zwischen kostenlos und umsonst? Bei mir war der Schulbesuch kostenlos. Wie es bei Ihnen war, weiß ich nicht...

Sommerfeld - 2 Linien. Du MUSST Auskunft über die Fahrzeiten DEINES Verkehrsmittels geben. Du DARFST über ANDERE Auskunft NUR geben, wenn du darüber weißt. Typische Frage, was zuerst fährt, die 3 oder die 7. Antwort war: Also diese hier fährt ...34, wann die andere fährt, weiß ich nicht. Kam: Da soll ich wohl nun extra zum Fahrplan gehen? Meinte ich: Richtig, für Leute wie Sie haben wir den ja hinhängen lassen. Beispiel für typische Faulheit, die längst zur Unselbständigkeit mutiert ist (man weiß: nicht genutzte Organe verkümmern und bilden sich zurück, ergo auch das Hirn...). Ich würde nie jmdn. nerven mit einem "Problem", das ich selbst ohne andere Hilfe lösen kann! Aber ich als autoloser öPNv-Dauernutzer bin wohl nicht der Gemeine, sondern inzw. der Abartige Fahrgast...

Natürlich ist es so, > 401, dass nur die Hohlköpfe oder Arroganzler auffallen - das ist richtig. Da aber deren Anzahl ÜBERproporzional in Erscheinung tritt und so zur Verallgemeinerung wird, der Vernünftige indes zur fast geringeren Menge wird, ist DER Fahrgast eben SO, und dann gibt es noch PAAR andere... Der Mensch steckt in Schubladen und verallgemeinert auch Mitmenschen. Allerdings ist das geistige Potenzial sicher aiuch städteweise unterschiedlich.

Hier klebte mal ein Zettel am Lichtmast, wo für eine Einrichtung in der Holbeinstraße geworben wurde. Von Hans Holbein, dem jüngeren und H.H.,dem älteren, beides Maler, sicher noch nie gehört..., schrieb man Hohlbeinstraße. Wenigstens kann man Regel-deutsch, wie es aussieht, muahahaha. (Soll ja auch nicht jedem gegeben sein...) Konnte ich mir als wartender (jawohl!) Fahrgast nicht verkneifen, schriftllich zu ergänzen: Wer einen Laden in der Hohlbeinstraße betreibt, kann nur ein Hohlkopf sein! Werden sie sicher nicht verstanden haben...

Ach, wenn "die" das doch nur alles mal lesen könnten - mir wäre so richtig wohlig-warm um's Herzel...
Zuletzt geändert von Möckern-Peter am 18.02.2012 13:14, insgesamt 2-mal geändert.
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Sithis
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis »

Komisch, dass die Leute alle zu den Mini-Not-Türen (ohne Bindestrich fast nicht lesbar: Mininottüren) aussteigen, statt den Deppen richtig auf den Senkel zu gehen.
Die kriegen eben selten das Maul auf...ich habe es ja auch schon mehrmals erlebt, daß irgendwelche Leute geduldig hinter einem stehen und erwarten, daß einem plötzlich Augen am Hinterkopf wachsen, damit man sieht, daß diese an einem vorbeiwollen. Einmal fragen geht nicht...

In Berlin habe ich im GT6N auch schon mal von Kinderwagen blockierte Türen erlebt. Ein älterer Mann wollte aussteigen und fragte im vielleicht etwas ruppigerem Tonfall an, ob er vorbei könne...widerwillig schob man das Gefährt zur Seite(es mußten ja unbedingt zwei im hinteren Teil nebeneinander stehen) und als die Tür zu war, erhob sich schon die Litanei der Trullas und einiger Leute drumherum, wie unfreundlich der doch gewesen wäre. Dabei völlig gerechtfertigt. Die Dödel haben also nicht mal das Einsehen, daß sie was falschen, sondern schieben es auf die anderen.

Wie gesagt, ich bin durchaus froh, daß ich nicht so oft auf den Nahverkehr als normaler Nutzer angewiesen bin. Somit erspare ich mir meistens auch diverse Horrorgeschichten. Meistens bin ich zum Glück eh unterwegs, wenn gerade Nebenverkehrszeit ist.

Rollkoffer habe ich jedenfalls keinen. In meine normale Reisetasche paßt auch alles, was ich so brauche. Und ich komme unterwegs sogar an den Inhalt ran.
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Möckern-Peter
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

Ich habe sehr wohl einen Rollkoffer. Es ist ja nicht negativer Verdienst dessen, dass er erfunden wurde.
Negativ wird ein Ding immer erst durch falschen, irrationalen, exzessiven oder dümmlichen Gebrauch.
So wie Automobilisten nicht einsehen (wollen), dass sie ihre Straßen verstopfen, dass sie es sind, die mal fahren und mal rumstehen wollen (ist ihnen also eine Fahr- oder eine Rumsteh-Spur wichtiger?!)...
...so kann man seinen Koffer eben auch "so" oder "so" in der Öffentllichkeit platzieren.
Das wiederum ist vom Quantum des Hirn abhängig.
Meine Oma wusste da immer: Denken ist Glückssache.
Ich bin rauer: Denken ist Vermögen. Und Vermögen hat man ja nicht...
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Sithis
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis »

Klar ist das Hauptproblem wie so oft die Falschanwendung. Das Problem ist aber nun, daß jeder meint, daß er so ein Ding bräuchte, bevorzugt solche Möchtegern-Designer-Pilotenkoffer, die auch kaum mehr fassen als z.B. ein Rucksack. Besonders beliebt bei "Büchsen" und sich für besonders wichtig haltenden Anzugtypen, die meine, sie müßten den Griff selbst für 20 Meter in irgendeiner Unterführung ausziehen.
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Möckern-Peter
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

Gestern kam (vermutlich der E-Wg.) 2150-2082-758 auf der 12. Konnte der Rolli nicht einrollen... Musste auf der Straße weiter rollen, wie es in der Deutschen Demokratischen war.

Bitte dazu einiges bei "Zum Schmunzeln..." nachlesen!!
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

Ohne Worte...
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von #853 »

Darf ich raten, wer den Antwortbrief verfasst hat? :wink:
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

:mrgreen:
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis »

401 hat geschrieben:Darf ich raten, wer den Antwortbrief verfasst hat? :wink:
Ich würde eher lieber raten, wer da grinsend in der Fahrerkabine saß :mrgreen: .
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

Sithis, 0 Punkte!
Geirrt: der Ich fährt keine Frühdienste, wo solche Schussel zur Arbeit eilen!!
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Möckern-Peter »

...
(Bitte verzeiht die Faselfehler, die jetzt nach dem Anhängen freili nicht mehr überarbeitbar sind!)

Aber das sind die typischen Symptome, womit sie sich ihren (Miss)Erfolg "organisieren"! Der LVZler inclusive.
Mit einer Bahn kann jeder mitfahren. Aber jeder kann sie auch verpassen.
Bei Peter am Steuer wäre es wahrscheinlicher, dass er zu spät zu einem abendlichen "de-it" (= date, oder rangdewuu) käme - wenn er die letzte pünktliche Chance zum Treff mit Tusnelda auf solche Art versemmelt...
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M73
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von M73 »

Wenn ich mal 'ner Bahn nachspurte, dann muß das Sinn machen. Und dann nicht erst, "wenn man's kommen sieht".

Z.B.:
Auf dem Weg zur U-Bahn (oberirdischer Abschnitt) sehe ich relativ früh den Zugzielanzeiger. Wenn dieser einen Zug ankündigt, kann man den Zug auch mit etwas Laufen locker erreichen. Hört man aber schon die Kiste oder (Sehen), wäre man auf den wartenden Fahrer angewiesen und Laufen fällt aus. Wäre auch unsinnig, da meist wenn ich unterwegs bin, im 5 Min getaktet wird. Also wenn's 5 Min rausreisen, dann mache ich eh schon was Grundlegendes falsch.

Anders wenn ich mal "aus versehen" "Frühestdienst" habe. Da fährt die nächste U-Bahn erst 35 min später und die vorherige ist vor etwa 3 Stunden gefahren. Leider kommt es auch bei mir mal vor, daß ich verpenne oder sonstige Widrigkeiten im Leben mich verspäten lassen.
Da habe ich (als vorsichtiger Mensch) aber immer noch ein As im Ärmel – nämlich den Nachtbus, der etwa 300 Meter weiter und 4 Min später abfährt. Mit einem sehr schnellen Gang noch zu erreichen.
Dann komme ich eben am Ziel um etwa 6 Min später an, aber noch tragbar.
Und wenn's eben nicht sein soll, dann ist es eben so und ich stehe am Bahnhof 35 Min dumm rum – doch der Fahrer kann dann garantiert nichts dafür.
Doch nach manchen Schilderungen diverser "Mitmenschen", scheint es zum Volkssport geworden zu sein, seine Probleme an Anderen festmachen zu wollen.

P.S.Ich kann mich noch an einen Zeitungsbericht erinnern, wo so 'ne Schnalle durchs Hochgleis einer Tram nach ist und sich dabei von ihren hochhackigen Stiefeln einen Absatz abgerissen hat. Die Tram doch noch erreicht, hat die nichts anderes zu tun, als den Fahrer damit zunerven, daß die Stadtwerke schuld daran wären, das der Absatz jetzt ab ist. Der Fahrer, "wohl kaum" mit etwas anderem Beschäftigt, als mit "armen falschverstandenen Fahrgästen", meinte nach einiger Zeit: "Ja, dann läufst halt in Zukunft Barfuß".
Folgen: Beschwerde bei Verkehrsbetrieben wegen unhöflichen Fahrers => Anzeige durch die Verkehrsbetriebe wegen gefährlichen Eingriffs in den Trambahnverkehr (durchs Hochgleis vor einer Tram – bequatschen des Fahrers während der Fahrt)=> Tränendrüsenstory eines dämlichen Billigrevolverblatts => Bauchweh meiner Seits wegen Lachkrampf.
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch .
(Karl Valentin, Münchner Volksschauspieler und Humorist)

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Sithis
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von Sithis »

Möckern-Peter hat geschrieben:Sithis, 0 Punkte!
Geirrt: der Ich fährt keine Frühdienste, wo solche Schussel zur Arbeit eilen!!
Oh nein... :( :lol:
Da habe ich (als vorsichtiger Mensch) aber immer noch ein As im Ärmel – nämlich den Nachtbus, der etwa 300 Meter weiter und 4 Min später abfährt. Mit einem sehr schnellen Gang noch zu erreichen.
Also 300m in 4 Minuten machen 4,5 km/h, das nennst du einen schnellen Gang? Was ist dann ein langsamer Gang bei dir, muß ich da mal so fragen :lol: .
Doch nach manchen Schilderungen diverser "Mitmenschen", scheint es zum Volkssport geworden zu sein, seine Probleme an Anderen festmachen zu wollen.
Eben, ist leider so.
Folgen: Beschwerde bei Verkehrsbetrieben wegen unhöflichen Fahrers => Anzeige durch die Verkehrsbetriebe wegen gefährlichen Eingriffs in den Trambahnverkehr (durchs Hochgleis vor einer Tram – bequatschen des Fahrers während der Fahrt)=> Tränendrüsenstory eines dämlichen Billigrevolverblatts => Bauchweh meiner Seits wegen Lachkrampf.
Auch wieder die AZ? Tja, ziemliches Eigentor der Trulla.
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M73
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Re: Unfreundliche Fahrer - oder saublöde Fahrgäste?

Beitrag von M73 »

Also 300m in 4 Minuten machen 4,5 km/h, das nennst du einen schnellen Gang?

Normal gehe ich ganz gemütlich, so daß man mir unterm gehen die Schuhe aufdoppeln kann. :wink:
:mrgreen: :mrgreen: Man, Sithis -so genau schaut doch keiner – außer er klaut.
Also laut Google-Maps sind es von der U-Bahn zur Haltestelle 352,17842 Meter und benötigt zu Fuß 4Min 23,87365sec und der Bus fährt 7,865396 Minuten später. :mrgreen: :mrgreen:

Spaß bei Seite: es sind laut Google 350 Meter, es sind 2 Treppen zu überwinden. Und eine 4-Spurige Hauptstrasse zu überqueren, die ehrlich gesagt um ca. 4:50 noch eher wenig Verkehr hat (dafür schneller, als erlaubt). U-bahn ab 4:48, Bus ab 4:55
Denke an die Frühe Stunde, da bin ich noch Schlafdamisch (also noch nicht so recht wach) - daß ich da überhaupt gehe, ist ein reiner Reflex. :wink:
Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch .
(Karl Valentin, Münchner Volksschauspieler und Humorist)

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