? zu Mainzer M-Wagen

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koneggS
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? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von koneggS » 22.01.2008 19:02

Hallo, ist es geplant die 4 ex Bielefelder M-Wagen bei der ausgeschrieben Modernisierung an die "heimischen" M-Wagen anzugleichen? Was beinhaltet eigtl die ausgeschriebene Modernisierung?
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Sithis
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 22.01.2008 19:28

Da hast du dir ja ein sehr brandaktuelles Theme ausgesucht ;-) .
http://www.oepnv-mainz.de/index.php
Die wissen scheinbar auch nicht mehr...ich versuche gerade an diese Datei heranzukommen, was wohl nur für registrierte Mitglieder geht.
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fahrmidda13
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von fahrmidda13 » 22.01.2008 21:55

Sithis hat geschrieben:Die wissen scheinbar auch nicht mehr...
... weshalb ich mir auch nicht allzu viele Informationen aus der PDF verspreche :wink: .

Da die ex-Bielefelder noch mit Siematic durch die Gegend fahren, dürfte v. a. diesbezüglich Handlungsbedarf bestehen - immerhin war diese Steurung der zumindest offizielle Grund für die Abstellung der N-Wagen in Nürnberg. Darüber hinaus werden ja alle M-Wagen, auch die 84er, modernisiert. Das Ergebnis dürfte dann für alle Wagen ähnlich ausfallen - es sind ja insgesamt nur 10 Stück.
Welchen Umfang die Modernisierung haben wird, dürfte bis auf weiteres Spekulation bleiben und letztendlich vom Geldbeutel abhängen.

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang ja auch, daß man in Mainz an den mitunter knapp 33 Jahre alten Wagen noch einmal Hand anlegt, während der M/N-Wagen in den meisten anderen Betrieben als "wirtschaftlich nicht mehr haltbar" gehandelt wird. Die knappen Kassen des Kleinbetriebs und die nicht gerade üppige Förderung des ÖPNV durch das Land Rheinland-Pfalz könnten eine Erklärung sein.
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Zwei Fuzzies stehen auf einer Signalbrücke.
"Weißt du", sagt der eine, "wenn ich hier oben stehe und den Zug knipse, fällt irgendwie alles von mir ab."
"Schön" sagt der andere. "Hauptsache, es fällt mir nicht in die Fotolinie."

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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 22.01.2008 22:14

Die M-Wagen verkehren ja nur unter der Woche, insofern dürfte die Beanspruchung etwas geringer ausfallen als anderswo, wo diese Wagen für den Alltagsbetrieb auch am Wochenende benötigt werden. Mal ganz abgesehen davon ist Mainz ja nun wirklich nur ein Kleinbetrieb mit drei Linien.

Generell finde ich dieses Vorgehen schon gut, denn man kann die ÖPNV-Förderung auch andersherum sehen, es wird immer zu viel Geld verschleudert, um unnötige neue Wagen zu beschaffen(wir hams ja...) und dann ist das Gejaule wieder groß wenn es irgendwo an Geld für Streckensanierungen etc. mangelt. Früher war es selbstverständlich, daß eine Bahn genutzt wurde, bis sie auseinanderfiel, heute werden gar nicht so alte Fahrzeuge regelrecht verschleudert.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von koneggS » 22.01.2008 22:48

Na ja, das liegt wahrscheinlich eher am fehlenden geld als am Wille, Geld zu sparen. Da sieht man auch mal, dass auch Betriebe mit Existenzsicherheit sparen müssen...Köln und Dortmund machen es mit ihren Fahrzeugen aus den 80ern vor.
Dass die Fahrzeuge am WE nicht fahren hat ja nix zu sagen, sie sind j (zumindest die M8S) über 30 Jahre alt, da ist auch so alles etwas am Ende, auch wenn die letzten 10 Jahre 2 Tage Stillstand pro Woche war. Außerdem sollte man sowieso versuchen, seinen Fahrgästen etwas zeitgemäßes zu bieten. Und Moderniiserung kann auch heißen, neue Sitze einzubauen, was kaum lebensverlängernd ist. Und auch den N-Wagen in Nürnberg hat das Niederflurmittelteil zumindest in Deutschland nix großartig genützt.
Deswegen sollte man mit solchen spontanen Lobhymnen etwas vorsichtig sein ;-)
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 22.01.2008 23:07

Es ist doch aber schon irgendwie unsinnig, ca. 30 Jahre alte Wagen ausmustern zu wollen. So verschlissen können die auch nicht sein. Frisch sind sie sicher nicht mehr, aber auf jeden Fall noch brauchbar. Die Wahrnehmung der Wagen als "altes Eisen" halte ich daher für unangebracht. Ich schätze mal, daß die Mainzer Wagen gründlicher modernisiert werden als nur mit neuen Sitzen, wobei neue Sitze nicht immer besser sind. Z.B. die neuen Sitze der modernisierten Prager U-Bahnen sind ein klarer Rückschritt oder die Sitze in den Erfurter KT4D(wer hat denn bitte diese beschissene Sitzabgrenzung verbrochen...braucht doch kein Mensch). In Berlin mangelte es auch an Geld, so daß man alte A3 Wagen grundlegend modernisiert hat. Eigentlich sind das schon Fast-Neubauten mit neuen Motoren, Innenausstattung und mehr.
Da kann man auch vermuten, daß die Mainzer Wagen gründlich erneuert werden, eben die angesprochene Steuerung und sicher auch andere Dinge, die es derzeit nicht mehr gibt. Für neue Sitze bedarf es wohl keiner Ausschreibung, da dürfte es schon mehr geben. Die Nürnberger N-Wagen fahren doch schon einige Jahre mit dem NF-Mittelteil - als Zweirichter sind sie für das Netz ohnehin eher schlecht geeignet(Zweirichter braucht man nicht, die Türen nehmen Platz weg). Und mit der Variobahn kann man gemeinsam mit München wieder ein neues geeignetes Fahrzeug beschaffen.Mainz hingegen benötigt Zweirichter und da die GT6M-ZR nicht mehr hergestellt werden und es vermutlich derzeit auch keine geeigneten Wagen auf dem Markt gibt, die zudem noch erschwinglich wären, werden die M-Wagen modernisiert.
Ich finde das jedenfalls gut - auch eine Abkehr von der Wegwerf-Gesellschaft. Ob freiwillig oder nicht.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von koneggS » 22.01.2008 23:23

Gut finde ich es definitiv auch.
Die Türen der Nürnberger N-Wagen nehmen kein Platz weg, da man die Trittstufen, die nicht benötigt werden abdeckt bzw. im Niederflurmittelteil der Kinderwagenstellplatz in der Tür ist. Eigtl ganz praktisch. Die Inneneinrichtung ist typisch 70-er Jahre, aber fabrlich durchaus noch zeitgemäß. WIe es in Mainz aussieht, weiß ich nicht. Aber die Schöneicher und Frankfurter z.B. haben ihre KT4D auch nach Mittenwalde gebracht-für nen aufgefrischten Innenraum. Also beten wir einfach, dass es mehr ist^^
Vielleicht nimmt man so ein Niederflurmittelteil wie in Mülheim, auch wenn es das Fahrzeug meiner Meinung nach etwas entstellt.

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Vielleicht bastelt man aber auch einfach am bereits vorhandenen Mittelteil rum ;)
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 22.01.2008 23:28

Die Türen nehmen insofern Platz weg, als daß keine Sitze dort untergebracht werden können. Aus diesem Grund hat man ja auch bei der Kirnitzschtalbahn die Türen der Tw verschlossen und Sitze dort eingebaut.

Entstellt finde ich ein wenig übertriebe. Sicher leidet die Eleganz ein wenig, aber die Funktionalität ist wichtiger. Und wenn ich mir einige neuere Kreationen ansehe, kann ich nur sagen, daß ich lieber so ein "Hängebauchschwein" habe als einen Bombardier Outlook :kotz: .
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von koneggS » 22.01.2008 23:31

Man hat Stehplätze ;)
Auf der Kirnitzschtalbahn sind die Türen zwar verschlossen, aber ohne dort Sitzplätze hinzubauen. Außerdem ist nur die Richtung Lichtenhainer Wasserfall in Fahrtrichtung linke, vordere Tür richtig verschlossen, die andere ist noch als Notausgang verwendbar ;)

Das stimmt schon mit den neuen Designs, aber hoffen wir mal, dass eine Sänfte wie in Nürnberg oder das bestehende Mittelteil umgebaut wird.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 22.01.2008 23:47

Ok aber in den Beiwagen gibt es zusätzliche Sitze.
Man hat Stehplätze
Toll :roll: .

Ich hoffe daß ich Mainz dieses Jahr noch einen Besuch abstatten kann. Dürften dann ja "historische Bilder" von unmodernisierten M-Wagen werden.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von fahrmidda13 » 23.01.2008 01:48

Die M-Wagen verkehren ja nur unter der Woche, insofern dürfte die Beanspruchung etwas geringer ausfallen als anderswo, wo diese Wagen für den Alltagsbetrieb auch am Wochenende benötigt werden. Mal ganz abgesehen davon ist Mainz ja nun wirklich nur ein Kleinbetrieb mit drei Linien.
Genau genommen sind es sogar nur zwei Linien, denn die Linie 51 folgt bis auf eine kurze Stichstrecke (2 Haltestellen) exakt dem Weg der Linie 50, auf dem sich über ein weites Stück auch noch die dritte Linie 52 dazugesellt.
Es handelt sich also in der Tat um einen - insbesondere für westdeutsche Verhältnisse - äußerst kleinen Straßenbahnbetrieb, der letztendlich wegen seiner günstigen Streckenführung neben dem in Mainz dominierenden Bus noch am Leben ist.
Ob nun wirklich der ausbleibende Einsatz am Wochenende ausschlaggebend für die Haltbarkeit der Mainzer Wagen ist, bezweifle ich ehrlch gesagt auch. Bei einem Einsatzbestand von 26 Fahrzeugen denke ich da vielmehr an die Pflege, die jeder einzelne Wagen bekommt. So erklärt sich vielleicht auch, wieso die - an sich nicht gerade hochwertigen - ex-Mainzer Westwaggon-GT6 (Baujahr 1958 ! ) bis heute in Elblag fahren.
Ich finde das jedenfalls gut - auch eine Abkehr von der Wegwerf-Gesellschaft. Ob freiwillig oder nicht.
Ja, in der Not besinnt sich der Mensch auf das, was er hat :wink: . Stellt sich nur die Frage, was passiert, wenn die Wagen wirklich eines Tages auseinanderfallen. Dann ist auf einmal nämlich auch die Straßenbahn in Mainz schnell auf der Abschußliste. Insofern sehe ich die Modernisierung der M8 eher als Übergangslösung an - bis dann irgendwann mal wieder ein erschwingliches ZR-Neufahrzeug auf den Markt kommt.
Gleichwohl ich es auch erfreulich finde, daß die MVG offenbar noch etwas länger an den zweifelsohne hochwertigen Wagen festhält, muß klar sein, daß zumindest die 75er Wagen ihren Zenit bereits überschritten haben.
Entstellt finde ich ein wenig übertriebe. Sicher leidet die Eleganz ein wenig, aber die Funktionalität ist wichtiger. Und wenn ich mir einige neuere Kreationen ansehe, kann ich nur sagen, daß ich lieber so ein "Hängebauchschwein" habe als einen Bombardier Outlook :kotz: .
Naja, erstmal sehen, ob man es sich in Mainz überhaupt leisten kann, neue Mittelteile zu kaufen. Schön wäre es natürlich, wobei ich die Mühlheimer Variante - bis auf die nunmehr freiliegenden Faltenbälge - eigentlich durchaus elegant finde und ich sie mir zudem im Mainzer Farbkleid gut vorstellen kann.
Aber egal ob Mühlheim oder Nürnberg - es gibt einen entscheidenden Unterschied: Während beide Betriebe ihre Wagen um ein Nf-Mittelteil ergänzt haben, müßte dieses in Mainz das vorhandene Mittelteil ersetzen, womit eher eine Verknappung der Kapazität des Fahrzeugs einhergeht. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das natürlich problematisch. Deshalb bin ich auch mit sämtlichen Spekulationen um Sänften in Mainz eher vorsichtig.
Ich hoffe daß ich Mainz dieses Jahr noch einen Besuch abstatten kann. Dürften dann ja "historische Bilder" von unmodernisierten M-Wagen werden.
Mach das mal. :wink: In Mainz stirbt mit der Modernisierung der M8 nämlich auch das alte Farbschema aus.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 23.01.2008 22:16

Ob nun wirklich der ausbleibende Einsatz am Wochenende ausschlaggebend für die Haltbarkeit der Mainzer Wagen ist, bezweifle ich ehrlch gesagt auch. Bei einem Einsatzbestand von 26 Fahrzeugen denke ich da vielmehr an die Pflege, die jeder einzelne Wagen bekommt. So erklärt sich vielleicht auch, wieso die - an sich nicht gerade hochwertigen - ex-Mainzer Westwaggon-GT6 (Baujahr 1958 ! ) bis heute in Elblag fahren.
Äh also ich denke da aber an eher lumpige Kleinbetriebe wie Brandenburg an der Havel ;-) . Die M-Wagen dürften aber recht robust sein, sind immerhin deutsche Wertarbeit aus dem Hause DüWag.

Bei den Westwaggon-Fahrzeugen kenne ich mich nicht aus. Sind das nicht DüWag-Lizenzbauten? Jedenfalls haben sie DüWag-Türen. Ok, die hatte damals fast jeder Triebwagen ;-) . Das mit der Hochwertigkeit würde mich jetzt schon interessieren.
Stellt sich nur die Frage, was passiert, wenn die Wagen wirklich eines Tages auseinanderfallen. Dann ist auf einmal nämlich auch die Straßenbahn in Mainz schnell auf der Abschußliste. Insofern sehe ich die Modernisierung der M8 eher als Übergangslösung an - bis dann irgendwann mal wieder ein erschwingliches ZR-Neufahrzeug auf den Markt kommt.
Gleichwohl ich es auch erfreulich finde, daß die MVG offenbar noch etwas länger an den zweifelsohne hochwertigen Wagen festhält, muß klar sein, daß zumindest die 75er Wagen ihren Zenit bereits überschritten haben.
Ich glaube nicht, daß sie auseinanderfallen würden, das war auch eher sinnbildlich gemeint, ich habe noch nichts davon gehört, daß eine Bahn auf offener Straße in sich zusammenbricht ;-) .

Ich finde es ja auch bemerkenswert, daß zu Probefahrten ein Einrichtungswagen aus Zwickau in Mainz war. Wie konnte der wenden? Gibt es auch Wendeschleifen in Mainz?
Mach das mal. :wink: In Mainz stirbt mit der Modernisierung der M8 nämlich auch das alte Farbschema aus.
Ich hoffe man hört nichts von Stinkefingern oder gewalttätigen Angriffen aus Mainz? ;-)
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von fahrmidda13 » 24.01.2008 13:59

Bei den Westwaggon-Fahrzeugen kenne ich mich nicht aus. Sind das nicht DüWag-Lizenzbauten? Jedenfalls haben sie DüWag-Türen. Ok, die hatte damals fast jeder Triebwagen ;-) . Das mit der Hochwertigkeit würde mich jetzt schon interessieren.
Dann hoffe ich, daß ich Deinen Hunger :arrow: hiermit stillen kann. :D
Ich hoffe man hört nichts von Stinkefingern oder gewalttätigen Angriffen aus Mainz? ;-)
Mir ist noch nichts derartiges zu Ohren gekommen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich bisher auch noch nie in Mainz Straßenbahnen fotografiert habe.
Mainz ist aber auch abgesehen von der Straßenbahn eine Reise wert. Wenn Du Dir einen richtig gut gefüllten Straßenbahntag gestalten willst, sind von Mainz ja auch Frankfurt und Darmstadt nicht allzu weit weg. :wink:
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von Sithis » 24.01.2008 17:42

Ja, sehr interessanter Bericht, nur frage ich mich, warum sie sich nicht in Mainz behaupten konnten. Waren sie zu klein?
Mir ist noch nichts derartiges zu Ohren gekommen. Allerdings muß ich zugeben, daß ich bisher auch noch nie in Mainz Straßenbahnen fotografiert habe.
Mainz ist aber auch abgesehen von der Straßenbahn eine Reise wert. Wenn Du Dir einen richtig gut gefüllten Straßenbahntag gestalten willst, sind von Mainz ja auch Frankfurt und Darmstadt nicht allzu weit weg.
Darmstadt und Frankfurt werde ich mir sicherlich irgendwann mal ansehen, bei Frankfurt überlege ich da noch, da diese Stadt ja nun nicht gerade..."friedlich" sein soll. Heißt ja nicht umsonst "Mainhattan". Aber zum Thema Mainz, wenn, dann besuche ich an einem Tag auch nur einen Betrieb. Zu viel auf einmal würde nicht passen. Da die Tram dort ja im 10-Minuten-Takt verkehrt, dürfte man mit etwas Geduld sicher genug Fotomöglichkeiten kriegen. Bei meinem letzten Besuch in RLP hatte ich eigentlich einen guten Eindruck von den Leuten dort, war aber auch eher eine ländliche Gegend und Mainz etwas zu weit weg.
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Re: ? zu Mainzer M-Wagen

Beitrag von T3D-Fan » 25.01.2008 00:16

Ich war vor ca. 2-3 Jahren mal kurz in Mainz. Die Straßenbahnfahrer waren damals sehr nett. Hatten sogar freundlich schauend an einer Haltestelle gewartet, damit ich ein gutes Bildchen machen konnte. - Aber leider war ich nicht allein zum Fotografieren dort, sondern aus irgendeinem anderen Grund, der mir nicht mehr einfällt!?
Interessant ist eine der Straßenbahnstrecken, unter der der alte Eisenbahntunnel zwischen Mainz-Süd (heute wohl Römisches Theater oder so?!?) und Mainz Hbf verläuft. Der Fußweg ist dort direkt am Rand des Tunnels, so dass man auch gut Bahnaufnahmen von oben machen kann.

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