Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

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Möckern-Peter
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Möckern-Peter » 31.07.2013 14:23

Letztlich "steht" auch der Solaris-Motor in 'ner Fahrgastraum-Ecke... (Und bis auf die neuen Solaris-Gelenker fehlt(e) unseren Bussen, egal ob 2- oder 3-achsig, generell die hintere Tür.)

Letztlich kann man aber auch nur zählerisch sagen, Wagen sei Wagen, und das hinkt eben! Hat der Betrieb X y Wagen, sagt das noch lange nix über deren Konfiguration/Verwendbarkeit usw. aus...
Ich kann nur auf dem Papier sagen: 1 KT ist 1 Wagen und 1 T4D ist 1 Wagen. In der Praxis passt eben der T4D auf die Fahrbühne der Hw und ein KT nicht. Und auch auf dem Bf. sind 18m mehr als 15... und damit definiert, dass ich auf den Platz des einen Wagens nicht unbedingt auch den anderen - profilfrei - stellen kann. Warum haben denn heute Betriebe 300 - 400 Wagen, die 1930 noch 1000 - 1200 hatten?: weil es kürzere waren. Ausgehend von "Jahrhundertwende-Wagen" mit 7 m Länge und 2 m Achsstand (jaaa, der Achsstand damaliger 2-achser ist heute in einem DG zuhause :D !!) ist ein Tatra-Großzug schon ein 6,5-Wagen-Zug :mrgreen:
Ich sage bloß wieder Innsbruck: Der immerhin für damals relativ lange Tw. zog auf der Linie nach Hall 4 kleine Hängerlein; das hat den Wert der 8-achser (DÜWAG) desselben Betriebes. Also hat man jetzt nur noch 1 Wagen und früher 5? Nur zählerisch, der Gebrauchswert ist annähernd gleich.
Ich kann ja auch nicht sagen, ich koche mir zum satt-werden prinzipiell x Kartoffeln - ich möchte bitteschön sehr wohl berücksichtigen, ob ich 2 Riesen, 1 Riesen + 1 normale + 2 kleine, 5 kleine . . . in den Topf lege! Heißt, ich konfiguriere mir das Essen zum satt-werden und nicht nach der absoluten Anzahl an Kartoffeln.)
Es muss dem Fahrgastaufkommen dienen, weil man Wagen - eigentllich nicht - für die Werkstatt kauft :-) Gut, in Leipzig hat man den Eindruck, die Wagen sind für die Werkstatt da und die, die sie mal nicht brauchen, kann man sogar einsetzen :-) ...
Im Gegenteil, ein Innsbrucker 5er-Zug von 1910 ist vielleicht ob der daran nicht vorhandenen technischen Komponenten schneller revidiert als der "einzelne" 8er. Als noch Lager ölen, Motoren gucken, Räder klopfen, Fahrschalter putzen genügte, gab es eben noch keine elektrischen Türen, keine Umformer, keine Hst.-anzeige und und und. Dafür hatten die Werkstätten aber trotzdem Zeit, weil damals eben noch das Interieur gepflegt wurde, was heute oft unterbleibt, und auch da ist vieles entwichen, was damals Beschäftigung gab: Messinggriffe, Samtvorhänge, Ornamentglaslampen... Also zu tun hatten die in einer Zeit, die noch nicht so nüchtern war, auch!

Auch wenn er das als zusammenverkehrende Einheit ist, war bei uns der G4 schon immer 2 Wagen wie ein ET+EB, da er das FASSUNGSVERMÖGEN derer brachte. Ist heute ein Leo ein 1,5-T4D und 2 Leo = 1 Großzug. Darum ging es uns doch.
Wenn ich Ausbeuter bin und in dieser Funktion verlange, dass x Mann in y Std. einen 30m-Wg. "machen", dann kann ich auch einen Doppel-KT mit 36 ansetzen und sagen: habt euch nicht so; die paar cm schafft ihr auch noch, müsst ihr eben mal mit der Ölkanne bissel schneller laufen...
Der Doppel-KT ist ja mit 36 gegenüber 30 eher eine größere Großraumer-Traktion, als ein kleinerer Großzug gegenüber dessen 45 m. War ja auch der Grund, weswegen die 5 großen Städte den KT zugunsten des T4D(T3D)-Großzuges verschmäht haben - einzig Berlin hat sich auf die KT gehechtet, weil sie moderner aussahen (und dann auch beginnend als Thyri zu haben waren); dafür haben sie das mindere Fassungsvermögen in Kauf genommen. Als man modernere GROßZUGE (mit Thyri) kriegen konnte, waren die KT "plötzlich" uninteressant und die BVB stürtzte sich sofort auf die T/B6 und grabschte sie der Republik weg... (Dass die BVG der 00er Jahre plötzlich anders dachte als die BVB 1990, ist unrelevant.)
Und um's Fassungsvermögen ging es uns ja in dieser Diskussion u.a. (auch).

Tallinn z.B. nummerierte bei seine G4 als einziger Betrieb A- und B-Teil getrennt, mit gleichen aber um 100 auseinanderliegenden Nummern - und SUGGERIERTE so 2 Wagen. Natürlich kann man die 2 Hauptteile des G4 nicht separat fahren :mrgreen: (ich meine öffentlich, denn das A-Teil könnte - batterielos - fahren, und Leipzig hat auch einzelne A-Teile nach HwH gefahren!), aber es sind eben betr. Achsen, Fassungsvermögen, Motorzahl/-leistung usw.usw.usw. nicht EIN Wagen sondern ein ET mit EB, also EIN Fahrzeug mit den E i g e n s c h a f t e n von ZWEI.
Wenn alle Betriebe nur T6/KT4(t)/KT8 verwenden würden, wäre die Welt eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!

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Möckern-Peter
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Möckern-Peter » 31.07.2013 14:39

Richtig, Sithis: DEN Berufsverkehr gibt es nur noch bedingt: er ist einem morgens später einsetzenden und mit "flacheren" Schwankungen gekennzeichneten ALLGEMEINbedarf gewichen. Das freilich hat allerdings den betrieblichen Vorteil, dass man nicht mehr erheblich Fahrer und Wagen für nur wenige Std. am Tag planen muss (geteilte Dienste, zusätzliche Fahrer, gerade mal 7 Std. am Tag eingesetzte Wagen) sondern es von 5/6 bis 20/21 einen relativ gleichen Einsatzbedarf gibt. Eben auch der Grund, weshalb man mit zeitweise verringerter Wagenfolge und evtl. paar eingeschobenen "Kurzfahrern" auskommt und sich die "handelsüblichen" E-Linien (sofern sie nicht ganztägige "Kurzfahrer" sind) schenken kann, was man auch tut.

Hier gibt es ganztägig 1E für Schönefelder Kurzfahrer, ganztägig 3E für Sommerfelder "Abzweiger" und 11E ganztägig für Wahrener bzw. Dölitzer Kurzfahrer, ansonsten sind ~E nur gekürzte Fahrten ("15E Sportforum" = Einrücker Angerbrücke, "2E W.-Leuschner-Pl." = wird entweder 8E oder rückt Angerbrücke ein . . . ) Richtige LINIEN 1E, 2E, 4E, 6E, 8E, 10E, 11E, 13E, 15E, 16E, 17E, 22E, 24E, 28E, die morgens 1 und nachmittags 2 Runden im Hauptabschnitt ihrer Linie drehten, sind durch den von Demografie, MIV-Nutzung, Arbeitsmarkt, Freizeitgebaren um-diktierten Bedarf unnütz geworden. Zudem musste früher eine Linie auch zumeist das bleiben, als was sie auf Strecke ging. Mit Dachschildern/Glasscheiben/Kurbelbändern war eben nicht mal so von Linie zu Linie hüpfen wie jetzt im Elektroband-/Matrix-/LED-Zeitalter.
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Manitou
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Manitou » 31.07.2013 16:34

Erfunden wurde der Großraumwagen bereits vor 1945 und das unabhängig voneinander in verschiedenen Ländern, indem man die Drehgestellwagen, die vorzugsweise bei Überlandlinien schon seit ca. 1910 eingesetzt wurden, nicht nur immer weiter verlängert, sondern auch für den Stadtverkehr mit einer 3. Tür versehen wurden.
Personaleinsparung brauchte der Großraumzug nur gering (von 4 auf 3), der OS-Betrieb dagegen von 3/4 auf 1. Bei Gelenkwagen mußte man z.T auch zwei Schaffner einsetzen, so daß ein "Behängter" (G6/G8+B4) wieder 4 Mann Besetzung hatte.
Da Berlin erst ca. 8-10 Jahre nach den anderen Tatra-Städten Tatras bekam, wollte man offensichtlich nicht den damals veralteten T4D haben, sondern hat für eine Übergangszeit auf den KT4D gesetzt, um diese bei Verfügbarkeit des T5 (der nie kam) an die vorgesehenen Klein- und Mittelbetriebe (für die der KT4D eigentlich gedacht war) weiterzugeben. Es dauerte dann nochmals ca. 10 Jahre und es kam der T6/B6. Damit gingen KT4D nach Potsdam (warum eigentlich nicht auch nach Rostock?). Warum jedoch die T6/B6 gleich auf 5 Städte gestreut wurden, statt erst mal in Berlin die "Flottenumrüstung" zügiger durchzuziehen (alle 80 Züge nach Berlin), ist jedoch eigenartig.

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Sithis
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Sithis » 31.07.2013 18:06

Da Berlin erst ca. 8-10 Jahre nach den anderen Tatra-Städten Tatras bekam, wollte man offensichtlich nicht den damals veralteten T4D haben, sondern hat für eine Übergangszeit auf den KT4D gesetzt, um diese bei Verfügbarkeit des T5 (der nie kam) an die vorgesehenen Klein- und Mittelbetriebe (für die der KT4D eigentlich gedacht war) weiterzugeben.
Gibt es auch Belege für diese These? Das klingt nämlich nicht ganz so realistisch. Wohin hätte man denn die große Zahl an KT4D abgeben sollen? Bei den Beschaffungsproblemen anderer Fahrzeugtypen war man sicher froh, selber erstmal eine adäquate Anzahl an Bahnen zur Verfügung zu haben. Potsdam hat Fahrzeuge bekommen, an normalspurigen Betrieben blieben da noch Dessau(welches damals allerdings auch schon einstellungsgefährdet war), Rostock und Schwerin. Schwerin hätte nach Umstellung auf 2,50m sicher dankend abgelehnt.

Diese These klingt jedenfalls nicht haltbar. Der KT4D sollte ja auch von Anfang an mit Thyristorsteuerung geliefert werden, was jedoch nicht geschah. Als man dann endlich KT4Dt bekam, hätte man die sicher nicht schon wenige Jahre danach abgeben wollen.

Sicher ist er für Klein- und Mittelbetriebe konzipiert, dennoch auch in Großbetrieben verwendbar und bei Bedarf auch zu variieren. Die Dreifachtraktionen fassen ja zweifelsfrei mehr als ein Großraum-Großzug.
Warum jedoch die T6/B6 gleich auf 5 Städte gestreut wurden, statt erst mal in Berlin die "Flottenumrüstung" zügiger durchzuziehen (alle 80 Züge nach Berlin), ist jedoch eigenartig.
Der T6 ist ja nicht nur alleine für Berlin gedacht gewesen. Siehe auch: http://strassenbahnen-online.de/tatra/t6a2
Die anderen Städte wollten sicher auch eine Ablösung für Gotha- und Rekowagen finden und Streckenerweiterungen standen sicher auch mal an...es wäre ja auch nicht nur bei diesen Zügen geblieben, wäre die Wende nicht gekommen.
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Matze » 31.07.2013 20:32

Sithis hat geschrieben:an normalspurigen Betrieben blieben da noch Dessau(welches damals allerdings auch schon einstellungsgefährdet war), Rostock
1.) 1971(?) wurde in Dessau der Erhalt der Straßenbahnlinie 1 beschlossen.
2.) Rostock sollte ursprünglich in den siebziger Jahren KT4D-Wagen bekommen.
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Sithis
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Sithis » 31.07.2013 22:01

Gut...aber sicher hätte man in beiden Betrieben nicht alle Berliner Wagen unterbringen können.
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Manitou » 01.08.2013 01:03

Ein Bestand von ca. 580 KT4D = 290 Züge hätte bei einer Lieferleistung von 40 Großzügen erst in 7,5 Jahreslieferungen ersetzt werden können (Netzerweiterungen noch nicht mal berücksichtigt). Vor dem Jahr 2000 hätte es also nicht genug T6/B6 gegeben, um die KT4D abzulösen. Da wären die Wagen bis zur Nr. 100 vermutlich ausmusterungsreif gewesen. Meterspurbetriebe, die einen ähnlich schlechten Fahrzeugzustand wie Potsdam (ältere KT4D schon Anfang der 90er Schrott) hatten, hätten auch Regelspurwagen genommen und ihre alten Drehgestelle druntergebaut, gleiches gilt bei Unfallwagen. Es wäre auch denkbar gewesen, daß in den 90er Jahren ohne die Wende noch neue Betriebe (und mehr Netzausbau im Bestand) entstanden wären, die erst einmal gebrauchte Wagen bekommen hätten. Ältere KT4D wären möglicherweise in ZR-Vierachser ohne Gelenk umgebaut worden (neuer Kasten, alte Drehgestelle und Elektrik), z.B. so etwa 10-15 Stück für Strausberg und Woltersdorf.
Sinnvoll wäre es aber gewesen, den T6 (abgesehen von den Musterwagen für Dresden) auf Berlin und Leipzig zu beschränken, wobei Leipzig schrittweise T4D/B4D an Magdeburg und Dresden abgibt (oder auch umgekehrt). Erst ab 1995 hätten dann alle größeren Tatra-Betriebe T6/B6 bekommen, z.T. dann schon als 2,5 m-Wagen.

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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von kilo » 12.08.2013 14:22

Tw 522 in der Komplettierung. Hoffentlich bald im Einsatz. :D

Hat jemand beobachtet, ob in den Ferien Tatras unterwegs sind? :D

kilo
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von kilo » 02.09.2013 00:59

Tja traurige Gewissheit für alle Tatra-Fans:

In Erfurt steht der Tatra-Einsatz unmittelbar vor dem Ende.
Seit Schulbeginn (26.08.2013) gab maximal nur einen Tatra-Kurs am Tag. Dies ist der Zug 518+519.
Es gab sogar tatrafreie Tage. (Ferien nahezu komplett tatrafrei.)
Als Fahrschule war 405+495 unterwegs. 450 ist aktuell solo abgestellt auf Reserve, 520 steht mit Schaden im Betriebshof (Wiedereinsatz fraglich).

Dieser Einsatz mit nur einem Tatra-Zug am Tag wird nächste Zeit gängige Praxis sein, denn letztens kamen wieder MGT6D 608 nach Modernisierung und Combino 634 nach Werkstattaufenthalt in Einsatz.
Zudem sind keine weiteren MGT6D- Modernisierungen während des Baustellennetzes geplant.

Ab 28. Oktober sinkt der Fahrzeugbedarf wieder, da die Strecke Anger -Domplatz wieder befahren wird.
Ab diesen Zeitpunkt werden die Tatras wahrscheinlich vollkommen vom normalen Linienbetrieb ausgeschlossen und als Reserve gehalten.

Schade, das war es wohl wirklich mit unseren Tatras in Erfurt. Ob 522 wirklich wieder in Linieneinsatz kommt, ist mehr als fraglich, da kein zweiter Wagen parallel modernisiert wird.

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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von koneggS » 15.04.2014 19:50

520 ist seit ca. einem Monat als Stadtrundfahrtwagen im Einsatz (In DT mit diesem hässlichen512), 522 (!) wurde ebenso als solcher gesichtet, allerdings solo.

Seit Monaten sind relativ zuverlässig zwei Tatrazüge unter der Woche auf den verschiedensten Kursen im Einsatz, dafür stehen 5 Tw zur Verfügung.
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von TramGR » 15.04.2014 20:29

Ich verstehe nicht warum man 520 und 522 nur zu Stadtrundfahrten einsetzt! Ich dachte dass die nach einbau der Choppersteuerung in den Linieneinsatz gehen?

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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Incentro » 17.04.2014 08:00

TramGR hat geschrieben:Ich verstehe nicht warum man 520 und 522 nur zu Stadtrundfahrten einsetzt! Ich dachte dass die nach einbau der Choppersteuerung in den Linieneinsatz gehen?
Die Stadtrundfahrt hat kürzlich einen Generationswechsel bei den Fahrzeugen vollzogen. Es kommt nicht mehr der G4 178 zum Einsatz sondern der KT4D-Zug 512+520 oder der Solo-KT4D 522 (modernisiert mit Choppersteuerung + Rolli-Lift an Tür 4).
Wagen 530 befindet sich seit einiger Zeit in der Werkstatt - es ist zu vermuten, dass es neben dem ATw 1 (ex 430) und der 522 der dritte Chopperwagen wird. Ob auch für die Stadtrundfahrt?

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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Möckern-Peter » 17.04.2014 14:38

Demnach bekam 520 keinen Chopper, da er sonst nicht an 512 kompatibel wäre?

(Och, 512 finde ich eigtl. recht gelungen, so als Aufgreifen von uralten Bauweisen und implizieren an einen Wagen der jüngeren Generation. Ist aber sicher Geschmackssache wie so vieles...)
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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Markus Christophel » 17.04.2014 15:11

Hallo "koneggS",

mir gefällt der Wagen 512 sehr gut und vielen anderen auch!


Gruß Markus

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Re: Die letzten KT4D in Erfurt (mit Bildern)

Beitrag von Möckern-Peter » 17.04.2014 15:19

Ich hoffe, wir treten jetzt keine Diskussion über die 512 los. Mir gefällt er auch, aber anderen eben nicht. Also Jedem das Seine... Wichtiger sind doch die Inhalte über die anderen Wagen. Jener ist eine Sonderlackierung, was ich von einer Vollwerbung unterscheide. Vollwerbung mag nun wieder ich nicht, erkenne aber an, dass es wenige sehr gelungene aber auch gibt. Von Leipzig möchte ich mal positiv die 3 Sparkassen-Tatras 1847, 1851, 1852 und den Spee-NGT 1149 hervorheben, als negativ den Audi-NGT 1150; sind aber alles nicht mehr präsente Werbungen. Spee hat man auf der 1125 ersetzt, aber weitaus weniger gelungen.
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