Leipzigs Stillsteher

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bimmel
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von bimmel » 19.09.2012 21:31

Für die gesamte Stromversorgung auf dem Pflug, deshalb gibt es darauf auch einen kleinen Umformer für die Erzeugung der 24V Batterieladung und Versorgungsspannung.

Classic1203
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Classic1203 » 20.09.2012 12:48

Hallo,
im heimischen Forum habe ich einen Artikel geschrieben, was unsere Tatras betrifft. In der heutigen LVZ Leipzig ist ein Interview mit dem Geschäftsführer, Herr Ulf Middelberg. Es wird über Probleme bei der Finanzierung neuer Straßenbahnen gesprochen. Eine Finanzierung sei wohl nicht mal ansatzweise absehbar. Im Klartext: unsere Tatras könnten unter Umständen bis 2017 eine neue HU bekommen, und bis zum Jahr 2025 fahren, wenn sich die Rahmenbedingungen zum Kauf neuer Bahnen nicht ändern sollte. Man muss abwarten, was die nächsten Wochen, und Monate ergeben, denn nach den 20 HU Tatras in dem und nächstem Jahr würden 2014 die nächsten, bisher noch nicht geplanten Huauptuntersuchungen anfallen, zum Beispiel 2109.
User Möckern Peter kann vielleicht was dazu sagen.

MfG Thomas

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Möckern-Peter
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 20.09.2012 15:47

a) habe ich die Zeitung noch eine Etage tiefer hinter Blech :mrgreen: ,
b) ist außer den jetzt angefangenen 2100ern (bisher) nichts bekannt,
c) Bw. und 2000er wurden/werden maximal verlängert oder gleich ausgemustert - es ginge also nur um 2100er.
d) Ja sicher würden auch 2014 welche fällig, aber da kann man nur abwarten, welche Erkenntnisse es in den 15 Mon. gibt.
Wenn alle Betriebe nur T6/KT4(t)/KT8 verwenden würden, wäre die Welt eintöniger. Schöner wäre sie trotzdem!

Zazní-li výstraha, opust'te dverní prostor!

Kava je balzam za srce in duso. (slowen.: Kaffee ist Balsam für Herz und Seele) Giuseppe Verdi
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Langsamfahrstelle
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Langsamfahrstelle » 20.09.2012 18:21

Das Problem wird aber nicht erst 2014 mit den fristfälligen 21ern akut. Es werden bis zum kommenden Jahr nach derzeitiger Planung noch 15 abgestellte Triebwagen nach einer HU wieder in Betrieb genommen, die zwei- bis dreifache Menge an 20ern und Beiwagen hat dagegen bis dahin Fristablauf. Selbst wenn man bedenkt, dass derzeit eine kleine Reserve aufgebaut wurde, klafft angesichts der weiterhin steigenden Fahrgastzahlen hier eine deutliche Lücke. Neufahrzeuge sind ja weder ausgeschrieben, geschweige denn bestellt oder gebaut. Wenn die Äußerungen Middelbergs nicht nur Panikmache bzw. bewusste Dramatisierung sind, dann sind sie ja nicht mal absehbar. Ich sehe daher nach dem 19. hauptuntersuchten Tatra im nächsten Jahr ehrlich gesagt nicht den Fall, dass dieser der letzte wird. Zumal viele laufintensive 21er auch nicht allzu viel Luft für großartige Verlängerungen haben werden.

Andererseits sollte man sich allerdings langsam, aber sicher einmal Gedanken machen, wie man adäquaten Ersatz für die zunehmend von uns gehenden Beiwagen schafft, z. B. in Form weiterer 3er-Züge, denn langsam macht sich hier ein gewisser Mangel breit.

Nebenbei zur Info: 2124 und 2176 haben bereits eine neue HU, letzterer heute mit erstem (E-)Linieneinsatz, weitere sind in Arbeit.

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Möckern-Peter
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 22.09.2012 23:06

Wer im neuen Straßenbahnmagazin über Linz liest (ja, die Stadt mit Kfz.-Kennzeichen L :D ) und dann das andere L vergleicht, dann haben wir eben weder Doblerholz-Strecken noch Doblerholz-Betriebshöfe! Da sollte man doch mal von der eigenen GF angefangen über Neues Skandalhaus (genannt Rathaus) und Morlok bis hin zum gesetzgebenden Bundestag (GVFG!!) mal fragen, wooo denn hierzulande die Strecken nach Lindenthal, Portitz, Mölkau, Liebertwolkwitz, Markranstädt, Thekla>Heiterblick geblieben sind! Man denke an die Ideen der 90er...
Ob die Freude, dass die 1200er HU wohl nun doch in einer Halle und nicht im Zelt stattfinden sollen, die einzige sein sollte? Tut mir leid, aber zum Luftsprung reicht so eine einzige gute Nachricht unter -zig nötigen nicht. Z.B.kennt man anderswo auch nicht diese gehäuften Fahrleitungswimpel, die sich selbst in Frage stellen, weil: Wie soll eine Strecke, die gestern "saugut" war (50), nachdem der Turmwagen am Draht war, plötzlich(!) "grottenschlecht" (10) sein! "Verwittert" die etwa in 5 Minuten?? Da fehlen doch die Abstufungen: erst 40, dann 30, dann 20, dann erst 10...
Gut, man kann nur die Brötchen backen, für die man Mehl hat. Aber man kann ja mal in Linz und anderswo nachhaken, wie es gemacht wird. Und mal mit der Pauke auf den Tisch hauen: So, jetzt gibt's mal nicht soviel für Asylantenwohnungen, Unkulturvereine, Dienstwagen und "tralala": jetzt gibt's mal Geld für uns!!

Was ihr noch nicht wisst!: Jaaa, es ist fast soweit! Die ersten "vollendet veredelten Spitzenprodukte" werden bald fällig! Trotz "Pleiten, Pech und Pannen" nähern sich die ersten (1309 und 1310) rasant der 500.000 (derzeit 496.000)!! Mit Abstellungen sei zu rechnen... Soviel zum Falle T4D-M :lol: (Natürlich waren am Folgetag des Interviews schon die ersten "juhser" am LVZ-Lesertelefon: wie sie denn die Stufen steigen sollen (die ihre Eltern und Großeltern problemlos stiegen!)?

Übrigens sollen die 2176 - 2179 wohl Fahrgastzähleinrichtungen bekommen. Für einen kurzen Einsatzzeitraum macht man das bestimmt nicht.
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Langsamfahrstelle » 24.09.2012 19:57

Jaja, Deutschland, Sachsen und Leipzig und ihre Einstellung zum Nahverkehr: ein einziges Trauerspiel. Die neue GF kann sicher innerhalb der kurzen Zeit und unter den ungünstigen Rahmenbedingungen auch nicht zaubern, nimmt aber scheinbar auch alle Entscheidungen der Stadt als gottgegeben hin. Anläufe für kurze Streckenneubauten werden ja leider entweder von Murkskleeberg abgelehnt (Markkleeberger See) oder sind sehr, sehr langfristig angelegt (Herzzentrum), letztere wird ja postwendend von den dortigen "Dorfbewohnern" (die sich aber leider in die Stadt verirrt haben) als Untergang des Abendlandes angesehen. Bleibt derzeit nur noch der im Zuge des baldigen Neubaus der Parthebrücke mögliche erste Schritt der Verlängerung der 9 einige Meter weiter hinein ins Zentrum von Thekla als Vorleistung einer eventuellen zweiten Anbindung von HwH. Aber ob es wirklich zu einer Umsetzung kommt, da kommen einem in Leipzig aber wieder große Zweifel. Bis dahin erfreuen wir uns eben als Hauptstadt der Langsamfahrstellen :lol: :(

Das mit den Leolinern hört sicher mancher Rangierfahrer gern und wohl manch ein anderer auch, nicht wahr? :D Aber für den Fahrbetrieb und die Reserve sind die fehlenden Wagen natürlich nicht unbedingt erfreulich. Es ist doch davon auszugehen, dass die Leoliner angesichts ihrer "ruhmreichen" Vorgeschichte nicht so einfach wie die überfälligen NGT12 verlängert werden können? Zwar sind einige Wagen ganz gut ohne ellenlange Abstellungen durch die Pannenserie gelangt, andererseits habe ich auch schon gehört, dass der Rost ein guter Freund des Leoliners sein soll.

Die neuen Zähltatras werden, so sie denn kommen, dann wahrscheinlich als Ersatz für die bereits abgestellten 2053 und 2054 fungieren. Auch 2106-2108 sind ja auch schon etliche Zeit ihrer Zähleinrichtung beraubt. Sie wurden ja teilweise wie ein rohes Ei behandelt und zeitweise fast nur als Kurswagen eingesetzt. Haben offenbar auch nicht mehr allzu große Reserven...Die nächsten Monate und Jahre werden interessant.

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Möckern-Peter
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 24.09.2012 22:06

Klar gab/gibt es solche und solche "vollendet veredelten Spitzenerzeugnisse"... Darum eben 1309 und nicht 1303 z.B.
Bei einigen Langzeitstehern schiebt sich natürlich die Möglichkeit, an der 500.000 zu kratzen, von selbst. Heißt: 1307 wird so schnell nicht dran sein. Hier scheißt es quasi die an, auf die einigermaßen Verlass war.
Rost weiß ich nicht. Gehört zum Stahl wie dass wir immer mal Exkremente abgeben. Aber es gibt beim Stahl immerhin den Faktor Vorbehandlung und Erhaltung. Also, was man für welchen verbaut und wie man ihn pflegt. Da könnte natürlich schon wieder das Häschen auf's Pfefferfeld gelangen...
(Wie man hörte, sollen wohl die Lausener Endstellenhasen in den Ferien große Bögen um die "Plagwitzer" gemacht haben, um nicht zu ko... - äh niesen :-) )
Reserven muss man halten. Man weiß weder, was in Bezug auf den LVZ-Artikel wird, und eben auch nicht solche Wägnisse wie vorgenannt.
Ohja, ein Segen ist es schon: ich brauche die alle 50 nicht, wenn man mich fragen würde...

Von der 1.Zähl"serie" 2109 - 2112 + 2052 - 2055 + 729 - 732 zählt nun keiner mehr,
von der 2. 2105 - 2108 + 2051, 2056, 2057 nur noch einsam die 2105-2051. (Weitere Bw. wurden ja nicht gemacht, ausgenommen 792, der sicher nur deswegen noch da ist.)
Es ist richtig: 2106 u. ~07 sollen nur noch E-Wg. oder Reserve sein, ~08 nur noch werktags fahren. Natürlich ist die Zählerei der Grund: diese Wagen haben doch kaum mal einen Tag gestanden außer im Schadensfall.
Da 20er ausgenmustert werden, trifft es i'wann auch die 2051 (die ~55 - ~57 freilich auch, aber die sind ja schon nicht mehr zählrelevant). Indem man sich eben nicht
auf die 3.Serie 2144 - 2148
beschränkt, heißt das: Der Wagentyp ist noch nicht auf dem "absterbenden Ast" (so es um 21er geht).
Denn die Investition in 2176 - 2179 kostet auch und man muss ja Nachweisvorgaben erfüllen, aber es muss ja auch verlohnen. Wenn man das also vorhat - woran ich nicht zweifle (es waren schon Anbieter da) - verheißt das Zukunft.

Gut, vom gemietlich'n Schillerplatz an ein Tagebaurestloch zu fahren, halte ich auch nichts. Wichtiger wäre der Erhalt der West-Strecke (nicht dass man die allein mangels Wagenpark zu den Akten legt...)
Aber genügend andere Dinge nannte ich ja und ich frage: Warum geht das woanders und hier nicht!
Weil Leipzig offenbar schon jeher die Stadt der Stümperei und Versager ist. Ich halte durchaus etwas vonn der neuen GF, nur renne mal geschlossene Türen ein... Die Niete in Nadelstreifen ist der überall präsente Foto-König Burkhard (der Nachfolger von König Flachteich) und sein "Hof"/Gefolge, die den Laden auch anderswo (Recht: Boysen-Tilly / Grundstücke; Jugend: Doktor oder Nichtdoktor Haller, nennen wir ihn Herrn Haller / Kinderbande;Drogen usw.) nicht im Griff haben/hatten.
Und das geht nun schon ewig so. Bald ist OBM-Wahl... Ob sich? Ich glaube nicht. Gut, Flaschen und Veruntreuer gibt es auch woanders, aber eben auch Städte, wo es klappt. In Leipzig klappen ja oft nur die Türen...

Habe mal den Linzer in der "f"-Gruppe befragt, wie diese Stadt (Kfz.-Kennzeichen: L !) ihre grandiosen Leistungen der letzten 30 Jahre finanziert hat - und die Ausbau"wut" geht immer noch weiter...
Vielleicht ist es bei uns oft die Selbstzufriedenheit (ui, wir sind gut, Schulter klopf...) statt mal über den Tellerrand hinweg in anderen Städten zu eruieren, wie man es macht. Nicht weil Linz Österreich ist, auch in der BRD haben uns einige viel voraus. Normal müssten sich Burkhard I. (der Lehrer aus Siegen) + Gefolge schämen, wie die Messestadt und es in der Messestadt beschaffen ist. Aber der Messe-Ruhm ist ja auch nur noch ein blasserer gegen früher.
Viele wollen es nicht hören: Aber wir sind schon lange auf dem Weg in die Mittelmäßigkeit, wenn nicht schon längst angekommen. (Und es kann nicht nur das Geld allein sein: in anderen Städten kostet das Brötchen auch.)

Und was die Lf-Stellen betrifft: da traue ich meinem Auge, das gen Boden blickt - was ich dem Gebälk unter mir zutraue und was nicht. Inflationäre Fahrleitungswimpel bieten nur noch Anblick der Gewohnheit. Wie erwähnt: Man begrenze auf 10 und schildere leuchtorange aus, wo 20 und mehr erlaubt sind - irgendwann reduziert das den Schilderwald...
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Langsamfahrstelle » 01.10.2012 14:24

Im Leoliner macht sich anscheinend bei einigen Wagen im Rahmen, vor allem Untergestell, fröhlich der Rost breit. O-Ton: Die Wagen wurden vom Hersteller in schlechter Qualität geliefert... Das dürfte weitgehend unbestritten sein. ;)

Die Strecke zum Markkleeberger See halte ich schon für sinnvoll, da keine nennenswerten Kosten im laufenden Betrieb anfallen und sicherlich verhältnismäßig viele Fahrgäste gewonnen werden können, die zumindest an Wochenenden und Ferien im Sommerhalbjahr die eher mäßige Auslastung der Strecke nach Markkleeberg-Ost erhöhen könnten. Das andere Sachen wichtiger sind, ist natürlich völlig unbestritten. Leider liegt der Erhalt der Weststrecke nicht allein in den Händen der LVB und eine Unterstützung seitens der Stadt Markkleeberg scheint angesichts der jetzigen politischen Führung sehr zweifelhaft, siehe Ablehnung der Verlängerung der 11. Da unterscheidet sich die dortige Führungsriege nicht wesentlich vom Leipziger "Jung-Clan".

Unter welchen Gesichtspunkten man nun die Höchstgeschwindigkeit für die einzelnen Streckenabschnitte festsetzt, weiß ich auch nicht. Manche Gleise sehen und hören sich ziemlich übel an, dürfen aber ungeregelt befahren werden, während andere scheinbar relativ "gute" Strecken mit einer "1" begrenzt sind. Gut, den Zustand des Unterbau oder anderer Faktoren kann ich nicht beurteilen, aber so manche Langsamfahrstelle dient in erster Linie nur der Verschleißminimierung, um eine Erneuerung noch ein wenig aufschieben zu können. Manchmal steht auch einfach nur ein baufälliges Haus zu nah am Gleis...
Dass unsere vielen maroden Gleise auch ihre positiven Seiten haben, weiß man nun seit letzter Woche. Ich möchte nicht wissen wie die 2145 ausgesehen hätte, wären beide Züge der 3 mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs gewesen. Zwar wiegt dieser Vorfall die sonstigen Nachteile nicht auf, aber für Mensch und Material war die Langsamfahrstelle hier wohl ein glücklicher Umstand.

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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 01.10.2012 23:51

Schon Herr Kreuter (der Rückfalltäter) sagte mal: Jeder liefert jedem JEDE Qualität.. Stimmt's, 7109?

Neenee, lass' die 11 am Schillerplatz (an der Eiche und beim Sockel) und die 28 am Rittergut Gautzsch :D

Für mich hat die 10 den Reiz einer umnittelbaren Gefahrenabwehr, bis am nächsten Tag der Bautrupp anreist... Nicht damit gelbe Schilder weiß ausbleichen. Die hängen die nur, dass, falls wenn, sie fein "raus sind.

Gewiss, in Windorf heiligte der Zweck (der Schadensverringerung) das Mittel (der Fahrleitungswimpel). Nur wurden sie dazu nicht aufgehangen, sondern weil unsere "TGV-Schienen" sich bei unter 50°C mal wieder 'nen Kinick 'reingedehnt hatten... (Ich glaube, die SNCF tät schon lange in der Seine schwimmen oder durch den Triumphbogen preschen, wenn sie unsere Schienen hätten...)
Ich weiß zwar keine Ursache, aber an dieser Stelle rechne ich durchaus demnächst - gleiszustandUNabhängig - mit einem Zwangshalt. Den würde ich - anlassbezogen - sogar weit mehr akzeptieren als Schleicherei wegen 'nen gleisverursachten Gungs in die Seite...
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Langsamfahrstelle » 10.11.2012 12:50

Letzte Woche war nun soweit: Der wohl letzte Einsatz eines Hochflur-Beiwagens im Liniendienst fand am 07.11.2012 auf der Linie 8 statt. Der Großteil der Wagen wartet nun in Dölitz auf ihr weiteres Schicksal. Dass sich wie für die bereits ausgemusterten 21er ein zweites Leben in Leipzig ergibt, darf bezweifelt werden.
Da man sich vorerst (?) auch von den Dreier-Zügen verabschiedet hat, sieht man nun häufiger auch mal eine Traktion anstelle eines Großzuges, wenn wieder nicht genügend NB4 vorhanden sind. Für den Winter sind das nicht gerade die besten Voraussetzungen.

Die Leoliner 1310 und 1350 wurden nun auch mit dem neuen Radsystem ausgestattet, sodass ich nicht an eine baldige Abstellung der 1310 glaube.

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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 11.11.2012 03:28

na 2100er kriegen ja HU, ausg. wurden 2000er!
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Langsamfahrstelle » 13.11.2012 18:46

Gut zu hören. Hoffentlich kommt er bald, denn nötig wären die Dreier eigentlich schon jetzt.
Zu den ausgemusterten 20ern: Sagt niemals nie... :lol: :lol:

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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 14.11.2012 05:10

Letzte Daten der 736:
07.11. mit 2108 auf 8/42 bis 19.35 Ang.
08.11. keine Einträge
09.11. ab 00.01 Ausfall wegen #307 (keine Betriebserlaubnis)

Ausgemusterte Fahrzeuge werden nicht verwaltet. Wenn du mit einem intakten Bestandsfahrzeug an einem solchen aneckst, beschädigst du ersteres durch Kollision mit einem Nichts.

2176 - 2179 bekommen nun ihre Fahrgastzählausrüstung.

"Trio"tauglich ist weiterhin nur 2163; weder bei HU noch anderweitig wurde dies bisher umgerüstet (Fahrspannungsabschaltung, Schlüsselschaltung usw.)
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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Sithis » 14.11.2012 16:36

Ich finde die Verwendung von diesen Dreierzügen auch ziemlich schmerzfrei. Der letzte Triebwagen fährt ohne Antrieb, weil man nur einen Bügel nutzen möchte? Wieso möchte man nicht zwei nutzen, der Sinn ist unklar.
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet

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Re: Leipzigs Stillsteher

Beitrag von Möckern-Peter » 15.11.2012 05:22

Weil die Kupplungen ja "einst" (1971) dafür umgerüstet wurden... :mrgreen: Man hat ja nur Angst vor dem Durchbrennen der Fahrleitung. Ob die Stromaufnahme dreier Chopper-Tw. so riskant ist? Dass man es mit stromfressenden Beschleuniger-Tw. nicht tat, leuchtet ein. Sogar die haben wir so überführt - natürlich mit schwächer und dafür öfter mal anfahren. Mit den IGBT machen wir es ja logisch auch.
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