Wann wurde serienmäßig ein Weichenwiderstand eingebaut ?

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24V
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Wann wurde serienmäßig ein Weichenwiderstand eingebaut ?

Beitrag von 24V » 07.01.2011 19:30

Wann wurde serienmäßig ein Weichenwiderstand in die Gotha´s erstmalig eingebaut? Ich fand es für die Fahrer der G4 immer sehr bequem im Abbremsen, den Umformer aus und dann entweder den Deckel der Taste des Weichenwiderstandes mit der flachen Hand niederzudrücken, Heizunterbrecher, oder einfach Deckel auf ( nicht heiß Wasser drauf :P ), kurz vor Erreichen des Fahrleitungskontaktes Taste drücken, nach dem Stellen Taste loslassen, Deckel zu, Umformer ein ( habe fertig ). Gab es diesen Widerstand auch in anderen Typen vor den Gotha`s?

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Möckern-Peter
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Re: Wann wurde serienmäßig ein Weichenwiderstand eingebaut ?

Beitrag von Möckern-Peter » 13.01.2011 01:17

Später mutierte der "Sargdeckel" zu dieser Taster-/Kippschalterplatte, wie sie in den RAW-ET (und auch den 22S = nachgerüstet) war. Die 22S wurden noch ohne ausgeliefert; also Abbremsen, Handbremse anziehen, 1 Fahrkontakt, Weiche stellen. An die ET vor GR habe ich zuwenig technische Erinnerung: auf der 29 (= nagelneu) war ich KleinSTkind, auf der 27 fuhren sie nicht in meiner Wohn-Nähe, auf der 30 nur in der HVZ und es waren ja nur 10 (davon 6 auf der 30), auf der 24 fuhren sie zwar die gleiche Strecke, da aber begann schon das allmählliche GR-Programm, der Einsatz der "Berliner", die Umrüstung auf SchaKu. (Die Berliner kamen übrigens mit "Pferdebahn-Bremse" = Hebel ohne Ratsche, nur 1-mal anziehbar, wie im TE/TZ; sicher eine RAW-Änderung in Berlin gewesen.)
Empfehlenswert wären hier Gotha-Werksprospekte oder Blick in's Buch "Straßenbahnen aus Gotha" - beides bietet bestimmt Führerstandsfotos.
Allerdings ist nicht auszuschließen, dass Leipzig zwischen 1960 und 1973 da auch etwas abgeändert haben könnte.
Kurzum: Heiko, schlüssig beantworten kann ich die Frage leider nicht.
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Manitou
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Re: Wann wurde serienmäßig ein Weichenwiderstand eingebaut ?

Beitrag von Manitou » 14.01.2011 00:28

Die TE/TZ hatten eine Ratsche an der Handbremse. Also dürfte diese auch bei den Berliner Gotha-Wagen vorhanden gewesen sein, da diese auf Wunsch des Chefs der BVG (Ost) (später BVB) mit einer Motorwellen-Handbremse wie die T24 ausgeliefert wurden.

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