Abschied aus Kreischa

Diskussionen über die LOWA-, Gotha- und Reko-Fahrzeuge
tramfan
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Abschied aus Kreischa

Beitrag von tramfan » 28.06.2007 20:31

Hallo Leute !
Heute nun war es soweit die beiden Wagen aus Kreischa sind in ihre neuen Heimat angekommen.Die Grüne 240.005 nach Dresden ins Strassenbahnmuseum und die Gelbe 240.004 in ihre alte Heimat nach Erfurt.
Es wurde gegen 7.Uhr angefangen mit der Verladung und gegen 15.Uhr war alles über die Bühne gezogen.Ich hatte eigentlich mehr Fotografen erwartet
aber es war ja auch nicht so spektakulär.

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Beitrag von Sithis » 28.06.2007 21:02

Außer dem "Stoffbeutelträger" wird da bestimmt kaum einer gekommen sein. Denn es ist ja wie erwähnt nicht so ultraspektakulär. Und dann auch noch um 7 Uhr in der Früh ;-) .
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet

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Beitrag von koneggS » 29.06.2007 14:50

Ich wollte ja kommen, aber nochmal schwänzen kam net in Frage ;-)
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Beitrag von Sithis » 29.06.2007 17:07

Kann man die eigentlich schon als Gotha-Wagen zählen?
Die späteren "richtigen" Gothawagen(ET 57 usw.) haben ja eine gewisse Ähnlichkeit mit denen.
Trotzdem glaube ich, daß man da schon beide Hühneraugen zudrücken muß.
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Beitrag von koneggS » 29.06.2007 17:24

Sind in Gotha gebaut wurden, sahen aber ganz anders aus....
Erst in den 60er Jahren, als sie auf die Lockwitztalbahn kamen, wurden sie stark umgebaut und modernisiert (meines Erachtens nach eher zum Positiven). Auf der Kirnitzschtalbahn bekamen sie dann noch die ESW-Kupplungen und IFA-Rückleuchten...
Sie sind also ein entfernter Vorgänger und wurden dann den Gothas angepasst. Mit beiden Augen zudrücken sind es also Gothas ;-)
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Beitrag von Sithis » 29.06.2007 17:49

Ich schätze mal es sind diese beiden hier?

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Allerdings sehen die schon den Gothas recht ähnlich.
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Beitrag von koneggS » 29.06.2007 19:08

genau die beiden sind es. 240 005 kam 1993, 240 004 1995 dort hin, als eine Museumsstraßenbahn geplant war. Für 240 005 wurde um 1997 wieder optisch in den Zustand der Lockwitztalbahn zurückversetzt (Mal von Rücklichtern und ESW-Kupplungen abgesehen), der 240 004 nicht, der wurde irgendwann mal z.T. neu gestrichen. Beide haben bereits Rostlöcher.

Alte Bilder finden sich übrigens auch auf http://www.lockwitztalbahn.de.vu
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Beitrag von Sithis » 29.06.2007 20:10

Na ja, dann kommt den beiden Wagen ja endlich eine sinnvolle Aufgabe zu.

Die Seite kenne ich - da ist ein gewisser Konrad Eggert der Webmaster. Kennst du den zufällig?
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Sein oder nicht Sein...

Beitrag von MHY » 30.06.2007 19:49

ich verstehe eure Diskussion nicht. Natürlich sind das Gothaer! Ein Trabant bleibt auch ein Trabant, ob es ein 500er, 600er, 601er oder ein 1,1 ist.
Die Wagen wurden auf Initiative Erfurts in den dreißiger Jahren in Gotha entwickelt und gebaut. Dass sich nach 20 Jahren das Design ändert, kann man ja wohl nachvollziehen. Ein KT4 sieht ja auch anders als ein T3/4 aus und trotzdem sind es Tatras (oder von mir aus Parger).
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man sich wenigstens vorher informieren!
VG. und ein schönes WE.

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Beitrag von Sithis » 30.06.2007 20:30

Blablabla!

Ein Trabant 500 und ein 601 haben mehr gemeinsam als die hier gezeigten Fahrzeuge mit dem ET57 und aufwärts.

Sicher hat Gotha schon vorher Fahrzeuge gebaut. Nur sind es keine Gotha-Wagen in dem Sinne, was man darunter versteht.
Deswegen schrieb ich ja auch "beide Hühneraugen zudrücken".

Sicher sind die Erfurter Wagen Vorbild für die späteren Gotha-Wagen gewesen, nur sind es in dem Sinne keine Gotha-Wagen. Der ET57 und Konsorten sind nämlich auch in fast allen Betrieben der DDR zum Einsatz gekommen, hat daher eine entsprechende Bekanntheit erreicht, was man von den Erfurtern nicht behaupten kann.

Siehe auch: http://www.gothawagen.de/

Dort werden die Erfurter zwar erwähnt, aber nicht als "richtige Gothawagen".

In Prag hat man auch vor den Tatras Bahnen gebaut. Das sind aber keine Tatras. Sondern eher mit den Berliner T24 oder Mitteleinstiegswagen vergleichbar.

Daher bin ich der Meinung, daß dieses Thema eigentlich zu "historische" oder "sonstige Fahrzeuge" gehört.
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"Ur-Gothaer"

Beitrag von Manitou » 01.07.2007 00:55

Wenn man aus technischer Sicht (nicht vom Herstellungsort) eine "Ahnenreihe" für die Gotha-Wagen bildet, ist der ET2 (Einheitstriebwagen der 30er Jahre, nur in geringer Stückzahl gebaut, u.a. Tw 500 aus Halle) als direkter Vorfahre anzusehen. Die KSW- und Lowa-Wagen waren (historisch bedingt) nochmals ein Rückschritt.
Der ET4 und der große Hecht (Dresden) waren dagegen die Ahnen des T4/62.

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Beitrag von koneggS » 01.07.2007 13:29

Guten Morgen!
Die Fahrzeuge der Lockwitztalbahn wurden in den 1960er Jahren den ET57 angepasst, technisch wie auch optisch. Ursprünglich wurden sie zwar in Gotha gebaut, jedoch ist der Begriff "Gothawagen" eher eine Art "Markenname" für ET57 und aufwärts. Ursprünglich waren die Erfurter Holztriebwagen wie alles andere zur selben Zeit auch. Nur weil z.B. der kleine Hecht in Bautzen gebaut wurde, ist er ja trotzdem kein NGT, und nur weil der P70 derVorgänger des Trabant P50 ist, ist der P70 kein Trabant! (ungefähr der gleiche Vergleich wie der von MHY)
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Beitrag von Sithis » 01.07.2007 13:48

Nur weil der kleine Hecht in Bautzen gebaut wurde, ist er ja trotzdem kein NGT!
Eben, das meinte ich ja(auch der Vergleich "Holz-Trams/Tatras").

Es gab ja auch Rekowagen aus Gotha und die sind dennoch nicht den Gothawagen zugeordnet, sondern eine eigene Baureihe(wenn auch mit gewissen Ähnlichkeiten).
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Beitrag von koneggS » 01.07.2007 13:52

genau, so ist es.
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Beitrag von Sithis » 01.07.2007 14:02

Interessant daß wir ausnahmsweise mal einer Meinung sind :lol: (Achtung! Jetzt kommt ein ^^) ^^.
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