Neulich hatte ich Einen die Treppen der U-Bahn hochkommen sehen, der ein T-Shirt mit einer pikanten Aufschrift hatte: "Guter ÖPNV kostet mehr, als nur 49 Euro"
Mein Verständnis hatte der Mann sofort - aber von einigen wurde er auch angefeindet.
Speziell in München (MVV-Tarifgebiet) sind die Fahrtendgeldeinahmen durch 9 Euro, dann 49 Euro und auch durch Covid die letzten Jahre so drastisch eingebrochen, daß ohne erhebliche Zuschüsse aus diversen öffentlichen Händen, der Fahrbetrieb im Stadtgebiet auf 50% des aktuellen Niveaus zurückgefahren werden müsste - im Umland wäre der Kahlschlag noch drastischer.
Auch wenn 49 Euro auf den ersten Blick recht schick ist - mal sehen, welche Qualitätseinbußen und verspätetet Investitionen uns das 49Euro-"Ramschticket" noch beschert...
Oder sehe ich das nur etwas zu verbissen?
49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
Humor ist nie herablassend, sondern entlarvend # Kæmi Óðinn í dag til Miðgarðs, tæki hann út hitt augað líka, til þess at eigi þurfa at sjá vesaldóminn.
Re: 49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
Angefeindet wurde er sicher nur von den Leuten mit Gratismentalität.
Meine Erfahrungen:
Ich habe das Ticket für Mai und Juni gehabt. Danach gekündigt.
Der Hauptgrund ist der, daß meine S-Bahn hier bis 18. September gesperrt ist. Es gibt SEV, der deutlich länger braucht!
Und dafür zahle ich nicht.
Nicht zuletzt auch, weil bereits ein VBB-Abo-Ticket im Haushalt ist - was zum Glück nicht personengebunden ist. Deshalb wurde es auch nicht umgestellt.
Somit hat es sich für mich ohnehin nur bedingt gelohnt, denn wenn ich die Fahrtkosten für Fahrten außerhalb des Berliner ABC-Bereiches(was das normale Ticket umfaßt) berechne, habe ich im Mai sage und schreibe 40 Cent gespart
.
Im Juni konnte ich es dank Baustellen nicht mal richtig ausnutzen!
Mir mißfällt auch, daß es kein flexibles Startdatum hat. Was soll ich am 1. Mai fahren - Steine schmeißen in Berlin?
Ne, natürlich nicht. Aber die DB-Buchung bestand darauf, daß es ab 1. Mai gilt.
Selbst wenn ich ab 18. September wieder fahren möchte - täte ich das nutzen wollen, müßte ich ja 17 Tage verschenken, weil ich ja auch schon ab 1. September buchen müßte.
Auch daß es ein Abo ist und personengebunden, sind für mich Argumente gegen das Ticket.
Ich wollte es für jemand anders buchen - die Server waren aber überlastet. Im Nachhinein besser so, da es sich auch für diese Person nicht gelohnt hätte.
Schlußendlich ist das Ticket ein Janus-Geschenk. Hart gesagt: Es gibt kein Recht darauf, billig an die Ostsee zu fahren!
Und dafür holt man sich die Kosten anderswo wieder. Das muß man auch bedenken.
Und die Kapazitäten muß man auch endlich schaffen. Hier in meiner Region ist der Zweistundentakt mit Regios(im Wechsel mit Zweistundentakt IC) an die Ostsee ein Witz.
Das ganze politische Gedöns mit ideologischen Experimenten ist ein Bestandteil davon. Stichwort Wärmepumpen und co.
Meine Erfahrungen:
Ich habe das Ticket für Mai und Juni gehabt. Danach gekündigt.
Der Hauptgrund ist der, daß meine S-Bahn hier bis 18. September gesperrt ist. Es gibt SEV, der deutlich länger braucht!
Und dafür zahle ich nicht.
Nicht zuletzt auch, weil bereits ein VBB-Abo-Ticket im Haushalt ist - was zum Glück nicht personengebunden ist. Deshalb wurde es auch nicht umgestellt.
Somit hat es sich für mich ohnehin nur bedingt gelohnt, denn wenn ich die Fahrtkosten für Fahrten außerhalb des Berliner ABC-Bereiches(was das normale Ticket umfaßt) berechne, habe ich im Mai sage und schreibe 40 Cent gespart
Im Juni konnte ich es dank Baustellen nicht mal richtig ausnutzen!
Mir mißfällt auch, daß es kein flexibles Startdatum hat. Was soll ich am 1. Mai fahren - Steine schmeißen in Berlin?
Ne, natürlich nicht. Aber die DB-Buchung bestand darauf, daß es ab 1. Mai gilt.
Selbst wenn ich ab 18. September wieder fahren möchte - täte ich das nutzen wollen, müßte ich ja 17 Tage verschenken, weil ich ja auch schon ab 1. September buchen müßte.
Auch daß es ein Abo ist und personengebunden, sind für mich Argumente gegen das Ticket.
Ich wollte es für jemand anders buchen - die Server waren aber überlastet. Im Nachhinein besser so, da es sich auch für diese Person nicht gelohnt hätte.
Schlußendlich ist das Ticket ein Janus-Geschenk. Hart gesagt: Es gibt kein Recht darauf, billig an die Ostsee zu fahren!
Und dafür holt man sich die Kosten anderswo wieder. Das muß man auch bedenken.
Und die Kapazitäten muß man auch endlich schaffen. Hier in meiner Region ist der Zweistundentakt mit Regios(im Wechsel mit Zweistundentakt IC) an die Ostsee ein Witz.
Das ganze politische Gedöns mit ideologischen Experimenten ist ein Bestandteil davon. Stichwort Wärmepumpen und co.
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet
Re: 49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
Gut, das Thema ist jetzt etwas älter, aber um vielleicht etwas die Flaute aus dem Forum zu holen...
Mittlerweile kostet es ja bekanntlich 63 €. Nachdem es zwischenzeitlich 58 gekostet hatte...
Natürlich gabs in beiden Fällen das große Gejammer, was ich eher für einen medialen Trick halte. Man gibt sich als Vox Populi, dubiose Verbände melden sich zu Wort und faseln was davon, daß auch einkommensschwächere Leute bitte den ÖPNV nutzen wollen...
Alles Gefasel.
Erstmal, wen netto 14 € im Monat mehr ärmer machen, hat ganz andere Probleme(schon aus eigener Erfahrung solche Leute kennen gelernt, die nicht mit Geld umgehen können, denen man dann mal 50 € leiht, weil ich bin ja nicht so, aber wenn es sich häuft und dann noch beleidigt getan wird, wenn man freundliche Kritik äußert...soll hier jetzt nicht das Thema sein, aber der Einwurf sollte sein).
Weiterhin ist es immer noch quasi hinterhergeschmissen.
Was kostet z.B. aktuell Berlin ABC? (was ich bräuchte, da im C-Bereich wohnend) Als Monatsticket schlappe 132 €...und dafür hat man eben nur diesen Gültigkeitsbereich. Das gleichen das flexiblere Datum und daß es nicht personengebunden ist(und zum Glück noch als Papierform erhältlich) nicht aus.
Ergo, man zahlt in dem Falle mehr als das Doppelte für weniger Leistung.
Aber, jetzt kommt der Clou. Es ist vielleicht nur meine persönliche Situation, aber ich habe es tatsächlich mehrmals geschafft, daß sich das Ticket für mich nicht lohnt(was ich ja bereits damals schon geschildert hatte, durch die Preiserhöhung aber nochmal verstärkt wurde), und Einzeltickets günstiger gewesen wären, oder selbst Tageskarten. Insofern habe ich es dieses Jahr auch nicht abonniert und es kann durchaus sein, daß ich es für keinen Monat anschaffen werde, außer, ich plane wirklich etwas sehr Konkretes, wo es sich rechnen würde gegenüber Tageskarten, Einzelfahrten und Regiofahrten.
Denn ich fahre mittlerweile nur noch selten los. Entweder gibt es Störungen, oder Baustellen und damit SEV, oder selbst manche Buslinien fahren nur bedingt...hat alles dazu geführt, daß ich es mehrmals nicht wirklich nutzen konnte.
Dazu kommt noch, daß selbst wenn ich z.B. Bock auf einen Regio-Ausflug hätte, ich das oft eher nicht mache, weil mittlerweile im "Speckgürtel" die Züge oft eklig überfüllt sind, selbst zur Zeit, was früher Nebenverkehrszeit war...am Wochenende? Da fahre ich eh so gut wie nie.
Insofern mein Fazit:
Ich finde, ja, dieses Ticket sollte wieder abgeschafft werden. Der ÖPNV platzt aus allen Nähten. Es ist zudem hochsubventioniert.
Man schimpft z.B. gerne über die DDR, wo die Preise stabil sehr günstig blieben. Aber was ist denn heute? Typische West-Heuchelei eben. Man spottet, daß die DDR zu viel subventioniert hätte, nur, damit man es heute selber tut. Denn logischerweise rechnet sich das kaum. Der Staat muß massiv bezuschussen.
Der Unterschied ist der, daß man damals noch funktionierende Infrastruktur hatte, heute kaum. 400 Milliarden bräuchte man, um das DB-Schienennetz auf Vordermann zu bringen. Da ist der städtische ÖPNV noch gar nicht drin.
In Berlin verschob sich unlängst wieder die S15-Eröffnung...die neuen Straßenbahnen fahren weiterhin nicht im Fahrgastverkehr...
Und so oder so: Ich finde, das Ticket sollte es auch in Papierform und nicht an Personen gebunden geben. Ersteres wäre mir noch wichtiger. Warum muß es rein digital sein?
Ich bin nun garantiert kein Technikfeind, ich suche eher die Balance. Ich bin als jemand, den man noch ungefähr als "digital native" bezeichnen könnte(erster PC hatte kein Internet, das kam erst einige Jahre später, auch wenn mich Elektronik nun schon den größeren Teil des Lebens begleitet), der aber recht lange "Smartphone-Muffel" war, einer Ticket-App nicht prinzipiell abgeneigt, kann für flexible Planung schon mal gut sein.
Aber wenn ich mich für ein Monatsticket entscheide, dann möchte ich auch gerne was in der Hand haben, was ohne Strom funktioniert.
Mein aktuelles Smartphone ist jetzt ca. 4,5 Jahre im Gebrauch, damit liege ich über dem Schnitt von 2,7.
Austauschen möchte ich es nicht, weil ich nun unbedingt das neueste High-End-Gedöns aka Mäusekino brauche, sondern weil der Akku langsam schwächelt...und der nicht austauschbar ist(wenn ich jetzt mal von einem aufwendigem Gefriemel mit Spatel, Kleber usw. absehe, worauf ich nicht so viel Lust hätte). Dazu kam auch, daß ganz selten mal die DB Navigator-App(die ich als DB-Kunde nutze) abgestürzt war. Dann steht man im Zweifelsfalle ohne nachweisbares Ticket da, wenn der Akku versagt oder die App mal wieder nicht so recht möchte(was wohl eher die Schuld der DB ist).
Personengebundenheit...ich weiß auch nicht, wozu...damit nicht noch mehr damit herumfahren? So würde es sich aber wenigstens lohnen. So könnte ich es nutzen, dann jemanden in der Familie ausleihen usw. - was mit dem normalen Abo von damals ja auch getan wurde, da übertragbar.
Unterm Strich ist es für mich eher ein billiges Aktionismusprodukt...Augenwischerei der Politik...ich wünschte nur, man würde mal soviel "Volksnähe" bei den Spritpreisen an den Tag legen, nur, im Gegensatz zum Deutschlandticket kassiert man da ja fett Steuern ab.
Daß der psychopathische, narzisstische Pädo-Knecht in Washington nun den Iran bekriegen läßt, halte ich nur für einen Vorwand, daß auch die Mineralölkonzerne abkassieren. Alles schöne Ausreden...
Mittlerweile kostet es ja bekanntlich 63 €. Nachdem es zwischenzeitlich 58 gekostet hatte...
Natürlich gabs in beiden Fällen das große Gejammer, was ich eher für einen medialen Trick halte. Man gibt sich als Vox Populi, dubiose Verbände melden sich zu Wort und faseln was davon, daß auch einkommensschwächere Leute bitte den ÖPNV nutzen wollen...
Alles Gefasel.
Erstmal, wen netto 14 € im Monat mehr ärmer machen, hat ganz andere Probleme(schon aus eigener Erfahrung solche Leute kennen gelernt, die nicht mit Geld umgehen können, denen man dann mal 50 € leiht, weil ich bin ja nicht so, aber wenn es sich häuft und dann noch beleidigt getan wird, wenn man freundliche Kritik äußert...soll hier jetzt nicht das Thema sein, aber der Einwurf sollte sein).
Weiterhin ist es immer noch quasi hinterhergeschmissen.
Was kostet z.B. aktuell Berlin ABC? (was ich bräuchte, da im C-Bereich wohnend) Als Monatsticket schlappe 132 €...und dafür hat man eben nur diesen Gültigkeitsbereich. Das gleichen das flexiblere Datum und daß es nicht personengebunden ist(und zum Glück noch als Papierform erhältlich) nicht aus.
Ergo, man zahlt in dem Falle mehr als das Doppelte für weniger Leistung.
Aber, jetzt kommt der Clou. Es ist vielleicht nur meine persönliche Situation, aber ich habe es tatsächlich mehrmals geschafft, daß sich das Ticket für mich nicht lohnt(was ich ja bereits damals schon geschildert hatte, durch die Preiserhöhung aber nochmal verstärkt wurde), und Einzeltickets günstiger gewesen wären, oder selbst Tageskarten. Insofern habe ich es dieses Jahr auch nicht abonniert und es kann durchaus sein, daß ich es für keinen Monat anschaffen werde, außer, ich plane wirklich etwas sehr Konkretes, wo es sich rechnen würde gegenüber Tageskarten, Einzelfahrten und Regiofahrten.
Denn ich fahre mittlerweile nur noch selten los. Entweder gibt es Störungen, oder Baustellen und damit SEV, oder selbst manche Buslinien fahren nur bedingt...hat alles dazu geführt, daß ich es mehrmals nicht wirklich nutzen konnte.
Dazu kommt noch, daß selbst wenn ich z.B. Bock auf einen Regio-Ausflug hätte, ich das oft eher nicht mache, weil mittlerweile im "Speckgürtel" die Züge oft eklig überfüllt sind, selbst zur Zeit, was früher Nebenverkehrszeit war...am Wochenende? Da fahre ich eh so gut wie nie.
Insofern mein Fazit:
Ich finde, ja, dieses Ticket sollte wieder abgeschafft werden. Der ÖPNV platzt aus allen Nähten. Es ist zudem hochsubventioniert.
Man schimpft z.B. gerne über die DDR, wo die Preise stabil sehr günstig blieben. Aber was ist denn heute? Typische West-Heuchelei eben. Man spottet, daß die DDR zu viel subventioniert hätte, nur, damit man es heute selber tut. Denn logischerweise rechnet sich das kaum. Der Staat muß massiv bezuschussen.
Der Unterschied ist der, daß man damals noch funktionierende Infrastruktur hatte, heute kaum. 400 Milliarden bräuchte man, um das DB-Schienennetz auf Vordermann zu bringen. Da ist der städtische ÖPNV noch gar nicht drin.
In Berlin verschob sich unlängst wieder die S15-Eröffnung...die neuen Straßenbahnen fahren weiterhin nicht im Fahrgastverkehr...
Und so oder so: Ich finde, das Ticket sollte es auch in Papierform und nicht an Personen gebunden geben. Ersteres wäre mir noch wichtiger. Warum muß es rein digital sein?
Ich bin nun garantiert kein Technikfeind, ich suche eher die Balance. Ich bin als jemand, den man noch ungefähr als "digital native" bezeichnen könnte(erster PC hatte kein Internet, das kam erst einige Jahre später, auch wenn mich Elektronik nun schon den größeren Teil des Lebens begleitet), der aber recht lange "Smartphone-Muffel" war, einer Ticket-App nicht prinzipiell abgeneigt, kann für flexible Planung schon mal gut sein.
Aber wenn ich mich für ein Monatsticket entscheide, dann möchte ich auch gerne was in der Hand haben, was ohne Strom funktioniert.
Mein aktuelles Smartphone ist jetzt ca. 4,5 Jahre im Gebrauch, damit liege ich über dem Schnitt von 2,7.
Austauschen möchte ich es nicht, weil ich nun unbedingt das neueste High-End-Gedöns aka Mäusekino brauche, sondern weil der Akku langsam schwächelt...und der nicht austauschbar ist(wenn ich jetzt mal von einem aufwendigem Gefriemel mit Spatel, Kleber usw. absehe, worauf ich nicht so viel Lust hätte). Dazu kam auch, daß ganz selten mal die DB Navigator-App(die ich als DB-Kunde nutze) abgestürzt war. Dann steht man im Zweifelsfalle ohne nachweisbares Ticket da, wenn der Akku versagt oder die App mal wieder nicht so recht möchte(was wohl eher die Schuld der DB ist).
Personengebundenheit...ich weiß auch nicht, wozu...damit nicht noch mehr damit herumfahren? So würde es sich aber wenigstens lohnen. So könnte ich es nutzen, dann jemanden in der Familie ausleihen usw. - was mit dem normalen Abo von damals ja auch getan wurde, da übertragbar.
Unterm Strich ist es für mich eher ein billiges Aktionismusprodukt...Augenwischerei der Politik...ich wünschte nur, man würde mal soviel "Volksnähe" bei den Spritpreisen an den Tag legen, nur, im Gegensatz zum Deutschlandticket kassiert man da ja fett Steuern ab.
Daß der psychopathische, narzisstische Pädo-Knecht in Washington nun den Iran bekriegen läßt, halte ich nur für einen Vorwand, daß auch die Mineralölkonzerne abkassieren. Alles schöne Ausreden...
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet
Re: 49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
Ich wäre eher dafür, für den ÖPNV das "ticketlose Bürgerticket" einzuführen, sozusagen die GEZ des ÖPNV. Jeder Bürger zahlt eine Pauschale, Ausnahme: Schwerbeschädigte und Personen mit einem Nettoeinkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze. Die Daten der Zahlungpflicht/-freiheit ermittelt das Finanzamt automatisch. Zusätzlich zahlen gewerbsmäßige Beherbergungsbetriebe (bzw. deren Gäste) einen Pauschale je Übernachtung, womit auch Touristen und Geschäftsreisende ihr Fahrgeld entrichten.
Vorteil: Alle Kosten für Verkauf und Kontrolle von Fahrausweisen entfallen, was den ÖPNV billiger macht. Parkgebühren (also die Miete, die man zahlt, um im öffentlichen Straßenland ein privates Kfz zu parken), werden ebenfalls dem ÖPNV-Finanzierungs-Topf zugeführt.
Somit hat man genug Geld in der Kasse, um alles zu bezahlen. Tallin macht es vor (zwar nur für die eigenen Einwohner), allerding ohne komplett auf die Ticket-Infrastruktur verzichten zu können.
Vorteil: Alle Kosten für Verkauf und Kontrolle von Fahrausweisen entfallen, was den ÖPNV billiger macht. Parkgebühren (also die Miete, die man zahlt, um im öffentlichen Straßenland ein privates Kfz zu parken), werden ebenfalls dem ÖPNV-Finanzierungs-Topf zugeführt.
Somit hat man genug Geld in der Kasse, um alles zu bezahlen. Tallin macht es vor (zwar nur für die eigenen Einwohner), allerding ohne komplett auf die Ticket-Infrastruktur verzichten zu können.
Re: 49-Euro-Ticket - Glücksfall oder Tragödie
Oh Mann, mal wieder Ideen, die anscheinend aus der letzten Bong-Runde bei der MLPD oder ähnlichen weltfremden Vereinen stammen könnten.
Diese Gratismentalität auf Kosten der Allgemeinheit ist doch lächerlich. Schon alleine der Vergleich mit der GEZ umschreibt dieses unsinnige Vorhaben - man zahlt faktisch für etwas, was man vielleicht gar nicht nutzen möchte. Ich für meinen Teil könnte gut auf den GEZ-finanzierten Murks verzichten - wer es möchte, soll es wie Netflix und co. abonnieren. Auf die Staats(des)informationen verzichte ich gerne, ebenso auf Satire-Sendungen, die regelmäßig nur der Beleidigung politisch mißliebiger Gruppen dienen. Oder auf Krimi-Serien, wo irgendwelche ü50-Kommissare nach der dritten Scheidung zu 80 % bei Romanzen gezeigt werden.
Mir reicht ja schon das Solidaritätsprinzip bei den Krankenkassen...man zahlt netto drauf, damit sich Kettenraucher und Säufer ihre Gesundheit kaputtmachen können, um auf Kosten der Allgemeinheit teure Behandlungen zu erfahren. Gegenüber wohnt so eine Prunze, die anscheinend erwerbsunfähig geworden ist, da sie sich kaputtgeraucht hat. Natürlich steht das Mistvieh weiterhin im Garten und verpestet die Gegend, kann aber kaum mehr laufen, also null Einsicht. Teure Krankenpflegedienste sehe ich da auch immer wieder vor der Tür. Ich hoffe, eines Tages wirds mal endlich das große schwarze Auto ohne Fenster sein.
Wenn, dann möchte ich bitte komplett alles von der Allgemeinheit finanziert haben. Ich möchte gratis in den Puff und das von Steuergeldern abrechnen lassen. Sex ist schließlich auch ein menschliches Grundrecht und Bedürfnis. Oder Essen. Ich möchte dann jeden Tag ins Restaurant und es abrechnen lassen. Strom, Gas und andere Grundkosten möchte ich auch nicht mehr bezahlen. Wenn wir schon mal dabei sind, dann ist in den Läden künftig auch alles gratis, vom billigsten Rosenkohl bis zum teuren Handy. Da sparen wir doch immense Kosten, wir könnten die Polizei einsparen, da es kein Ladendiebstahl mehr wäre, Verkäufer bräuchten wir auch nicht mehr. Vielleicht sollte man das Geld komplett abschaffen, weil sowas ist eh völlig unsozial, jeder darf alles haben und in dieser neuen Utopie tanzen wir alle ums Lagerfeuer und singen schalalala
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Diese Gratismentalität auf Kosten der Allgemeinheit ist doch lächerlich. Schon alleine der Vergleich mit der GEZ umschreibt dieses unsinnige Vorhaben - man zahlt faktisch für etwas, was man vielleicht gar nicht nutzen möchte. Ich für meinen Teil könnte gut auf den GEZ-finanzierten Murks verzichten - wer es möchte, soll es wie Netflix und co. abonnieren. Auf die Staats(des)informationen verzichte ich gerne, ebenso auf Satire-Sendungen, die regelmäßig nur der Beleidigung politisch mißliebiger Gruppen dienen. Oder auf Krimi-Serien, wo irgendwelche ü50-Kommissare nach der dritten Scheidung zu 80 % bei Romanzen gezeigt werden.
Mir reicht ja schon das Solidaritätsprinzip bei den Krankenkassen...man zahlt netto drauf, damit sich Kettenraucher und Säufer ihre Gesundheit kaputtmachen können, um auf Kosten der Allgemeinheit teure Behandlungen zu erfahren. Gegenüber wohnt so eine Prunze, die anscheinend erwerbsunfähig geworden ist, da sie sich kaputtgeraucht hat. Natürlich steht das Mistvieh weiterhin im Garten und verpestet die Gegend, kann aber kaum mehr laufen, also null Einsicht. Teure Krankenpflegedienste sehe ich da auch immer wieder vor der Tür. Ich hoffe, eines Tages wirds mal endlich das große schwarze Auto ohne Fenster sein.
Wenn, dann möchte ich bitte komplett alles von der Allgemeinheit finanziert haben. Ich möchte gratis in den Puff und das von Steuergeldern abrechnen lassen. Sex ist schließlich auch ein menschliches Grundrecht und Bedürfnis. Oder Essen. Ich möchte dann jeden Tag ins Restaurant und es abrechnen lassen. Strom, Gas und andere Grundkosten möchte ich auch nicht mehr bezahlen. Wenn wir schon mal dabei sind, dann ist in den Läden künftig auch alles gratis, vom billigsten Rosenkohl bis zum teuren Handy. Da sparen wir doch immense Kosten, wir könnten die Polizei einsparen, da es kein Ladendiebstahl mehr wäre, Verkäufer bräuchten wir auch nicht mehr. Vielleicht sollte man das Geld komplett abschaffen, weil sowas ist eh völlig unsozial, jeder darf alles haben und in dieser neuen Utopie tanzen wir alle ums Lagerfeuer und singen schalalala
Zynismus ist der geglückte Versuch, die Welt zu sehen, wie sie wirklich ist. - Jean Genet